Dragonfly BSD 3.2.1 für Datenbanken optimiert

05.11.2012

Im neuesten Release von Dragonfly BSD haben sich die Entwickler auf Performance-Verbesserungen konzentriert, insbesondere für Datenbankanwendungen.

Ab sofort ist das neueste Release 3.2.1 der BSD-Distribution Dragonfly verfügbar. Das Hauptaugenmerk der Entwickler lag dabei auf der Verbesserung des Schedulers, insbesondere bei Datenbankanwendungen. Die Optimierung soll verschiedenen Datenbanken zugute kommen, als Benchmark-System diente PostgreSQL 9.3.

In den vom Projekt veröffentlichten Benchmarks von Pgbench-Transaktionen liegt Dragonfly BSD 3.2 nun bei einer größeren Anzahl gleichzeitig zugreifender Datenbank-Clients deutlich vor FreeBSD, NetBSD und der letzten Dragonfly-Version 3.0. In etwa gleichauf liegt das ebenfalls in den Benchmark aufgenommene Scientific Linux 6.2 (das wie Cent OS auf dem Code von Red Hat Enterprise Linux basiert).

Weitere Verbesserungen in Dragonfly 3.2 betreffen das USB-Subsystem, das nun den Code von USB4BSD integriert hat und einige neue Chipsets unterstützt, inklusive USB-3.0-Geräten.

Dragonfly BSD wurde 2003 von Matt Dillon als FreeBSD-Fork gestartet, weil er mit der Entwicklung unzufrieden war, die das klassische BSD-System zu dieser Zeit einschlug. Mehr Informationen zur aktuellen Version sowie Links zum Download von Installationsmedien sind in den Release Notes von Dragonfly BSD 3.2.1 zu finden.

BSD

Ähnliche Artikel

comments powered by Disqus
Mehr zum Thema

Dragonfly BSD 3.0 ohne großen Kernel-Lock

Die neue Version von Dragonfly BSD skaliert nun auf Multicore-Maschinen besser. 

Artikel der Woche

Eigene Registry für Docker-Images

Wer selber Docker-Images herstellt, braucht auch eine eigene Registry. Diese gibt es ebenfalls als Docker-Image, aber nur mit eingeschränkter Funktionalität. Mit einem Auth-Server wird daraus ein brauchbares Repository für Images. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Konfigurationsmanagement

Ich konfiguriere meine Server

  • von Hand
  • mit eigenen Skripts
  • mit Puppet
  • mit Ansible
  • mit Saltstack
  • mit Chef
  • mit CFengine
  • mit dem Nix-System
  • mit Containern
  • mit anderer Konfigurationsmanagement-Software

Ausgabe /2022