Fedora 24 erschienen

22.06.2016

Fedora 24 steht ab sofort zum Download bereit. Das neue Release des Linux-OS setzt unter anderem auf GNOME 3.20, ermöglicht die Nutzung von Wayland und integriert Cloud OpenShift Origin.

Das Fedora Project hat die Veröffentlichung von Fedora 24 verkündet. Das neue Linux-Betriebssystem ist wieder in den drei unterschiedlichen Ausführungen Workstation, Server und Cloud erhältlich, die für die besonderen Bedürfnisse der Anwender in den jeweiligen Bereichen konzipiert sind und alle auf einem gemeinsamen Satz von Basispaketen (z. B. Linux-Kernel, RPM, systemd, Anaconda) fußen.

 

Weiter haben alle drei neuen Editionen nun die Laufzeitbibliothek glibc 2.23 integriert, die für eine höhere Performance sowie eine verbesserte Kompatibilität mit POSIX sorgen soll. Zudem enthält das neue Linux-OS die GNU Compiler Collection (GCC) 6, mit der alle Basispakete neu erstellt wurden, was zu einem besser optimierten Code in allen Fedora-24-Editionen geführt haben soll.

 

Die Fedora 24 Workstation wiederum bietet als eine der wichtigsten Neuerungen Gnome in Version 3.20, das wiederum mit vielen Verbesserungen in puncto Usability aufwartet. Dazu zählen etwa einfachere Eingabe-Geräte- und Drucker-Einstellungen und eine verbesserte Suchoberfläche. Weiter integriert das OS Wayland. Der als Alternative zum klassischen X11-Desktop konzipierte Display-Server für Linux, der zuvor verbessert wurde, ist optional und kann zu Versuchszwecken ausprobiert werden. Nicht zuletzt sollen Anwendern Software-Installationen über sogenannte Flatpacks (bisher: xdg-app) erleichtert werden.

 

Fedora 24 Server bietet mit FreeIPA 4.3 die aktuelle Version des Identifikationsmanagement-Tools Free Identity Policy Audit. In der insgesamt modernisierten Edition führt das Fedora Project zudem einen modulare Struktur ein, die zukünftige Releases bestimmen soll.

 

Für das langfristige Ziel, die beste Plattform für containerisierte Anwendungen zu werden, hat Fedora 24 Cloud OpenShift Origin erhalten, eine für die Applikationsentwicklung und -implementierung optimierte Kubernetes-Distribution. Sie soll es Entwicklern erleichtern, mit der Anwendungsentwicklung in Containern loszulegen, und Admins, sie zu verwalten.

 

Weitere Informationen sowie Download-Möglichkeiten finden sich auf einer Fedora-Website.

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