Führungswechsel bei OpenSuse

21.08.2019

Suse CTO Dr. Gerald Pfeifer löst Richard Brown an der Führungsspitze von OpenSuse ab und übernimmt nun beide Positionen. Zugleich betont Suse, OpenSuse auch weiterhin zu unterstützen.

Richard Brown, seit Juli 2014 Vorsitzender des OpenSuse Board, tritt von seiner Position zurück. Ihm folgt mit Dr. Gerald Pfeifer der CTO von SUSE in EMEA, der nun beide Aufgaben-Bereiche parallel wahrnimmt.

 

Wie Suse betont, soll das OpenSuse Board mit Hilfe von Pfeifer auch künftig Input, Steuerung und Unterstützung für das OpenSuse Projekt liefern. Zugleich verantwortet Pfeifer weiter als Suse CTO in der Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika den strategischen Dialog mit Kunden, Partnern und Open Source Communities weltweit. Davor hatte er laut Suse die Verantwortung für Gestaltung und Weiterentwicklung seines umfangreichen Enterprise-Open-Source-Portfolios.

 

Auch Richard Brown soll bei Suse weiterhin eine wichtige Rolle in der Entwicklung haben und auch künftig zum OpenSuse Projekt beitragen. Die Übergabe gestalten Brown und Pfeifer, so Suse, in enger Zusammenarbeit.

 

"Ich bin begeistert und geehrt dem OpenSuse Projekt künftig als Vorsitzender zur Verfügung zu stehen", sagt Dr. Gerald Pfeifer. "Die OpenSuse Community hat zu außerordentlichen Linux Distributionen beigetragen. Ich freue mich auf weitere Entwicklungen und Tools der OpenSuse Community, im Bereich Linux und darüber hinaus. OpenSuse steht ganz vorne im historischen Wandel, in dem sich Open Source-Software als entscheidender Faktor in der Strategie von erfolgreichen Unternehmen findet. Das ist eine spannende Zeit für die OpenSuse Community und für Open Source an sich."

 

Suse betont darüber hinaus, als Sponsor und Unterstützer dem OpenSuse-Entwicklungsmodell weiterhin zutiefst verpflichtet zu sein. Die Zusammenarbeit, die ihre Wurzeln im Linux-Bereich hat, habe sich in den letzten Jahren stets ausgeweitet und eine wachsende Zahl von neuen Infrastruktur-Software-Standards und Open Source-Innovationen hervorgebracht. "Auch in der Zukunft wird Suse einen klaren Fokus auf die Zusammenarbeit mit OpenSuse legen und so Werte für unser gemeinsames Ökosystem schaffen und, mit der Unterstützung unseres Investors EQT, unsere Geschäftsentwicklung und die Communities weiterentwickeln", kommentiert Thomas Di Giacomo, Suse President of Engineering, Product and Innovation.

Ähnliche Artikel

comments powered by Disqus
Mehr zum Thema

openSUSE Leap 15 erlaubt Upgrades auf Enterprise-Version

Die SUSE-Entwickler synchronisieren den Versionsstand ihrer Distributionen soweit, dass künftig Upgrades von openSUSE auf SLES möglich sind. 

Artikel der Woche

Eigene Registry für Docker-Images

Wer selber Docker-Images herstellt, braucht auch eine eigene Registry. Diese gibt es ebenfalls als Docker-Image, aber nur mit eingeschränkter Funktionalität. Mit einem Auth-Server wird daraus ein brauchbares Repository für Images. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Konfigurationsmanagement

Ich konfiguriere meine Server

  • von Hand
  • mit eigenen Skripts
  • mit Puppet
  • mit Ansible
  • mit Saltstack
  • mit Chef
  • mit CFengine
  • mit dem Nix-System
  • mit Containern
  • mit anderer Konfigurationsmanagement-Software

Google+

Ausgabe /2019