Google gibt RPC-Framework für HTTP/2 frei

27.02.2015

Mit einem neuen Framework für RPC-Anwendungen im Web treibt Google die Einführung des neuen HTTP/2-Protokolls voran. 

Unter dem Namen gRPC hat Google ein neues Programmier-Framework für Remote Procedure Calls veröffentlicht, das auf dem neuen HTTP/2-Protokoll basiert. Damit lassen sich in verschiedenen Programmiersprachen webbasierte APIs und Microservices schreiben.

gRPC beruhe auf vielen Jahren der Erfahrung im Aufbau verteilter Systeme, so Google. Die Community der Webentwickler solle mit dem neuen Framework eine moderne, bandbreiten- und CPU-effiziente Möglichkeit erhalten, verteilte Anwendungen und Apps zu schreiben, die mit niedriger Latenz auch Echtzeit-Anwendungen unterstützen. 

Derzeit unterstützt gRPC die Programmiersprachen C, C++, Java, Go, Node.js, Python und Ruby. Die Portierung für Objective-C, PHP und C# ist im Gange. Außer Google war auch das Startup Square an der Entwicklung beteiligt. 

Ähnliche Artikel

comments powered by Disqus
Mehr zum Thema

CNCF nimmt gRPC auf

Die Cloud Native Computing Foundation adoptiert ein weiteres Projekt aus dem Hause Google. 

Artikel der Woche

Eigene Registry für Docker-Images

Wer selber Docker-Images herstellt, braucht auch eine eigene Registry. Diese gibt es ebenfalls als Docker-Image, aber nur mit eingeschränkter Funktionalität. Mit einem Auth-Server wird daraus ein brauchbares Repository für Images. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Konfigurationsmanagement

Ich konfiguriere meine Server

  • von Hand
  • mit eigenen Skripts
  • mit Puppet
  • mit Ansible
  • mit Saltstack
  • mit Chef
  • mit CFengine
  • mit dem Nix-System
  • mit Containern
  • mit anderer Konfigurationsmanagement-Software

Google+

Ausgabe /2018