Hadoop-Abstraktionsschicht Reactor verlässt Beta-Stadium

30.10.2013

Continuuity Reactor soll die Implementation von Hadoop-basierten Projekten vereinfachen.

Das Startup-Unternehmen Continuuity möchte mit seinem neuen Produkt Reactor Abhilfe die Umsetzung von Big-Data-Projekten mit Hadoop erleichtern. Diese befassen sich in der Regel mit Datenmengen, mit denen einzelne Rechner nicht mehr klarkommen. Das Hadoop-Framework verteilt deren Verarbeitung nach dem Map-Reduce-Verfahren auf viele Maschinen und sammelt die Einzelergebnisse ein und setzt sie zusammen. Die Implementation dieses Konzepts ist allerdings nicht trivial und ohne Hadoop-Vorkenntnisse kann es Monate dauern, bis eine Firma ihre Big-Data-Pläne in die Praxis umsetzen kann.

Continuuity Reactor setzt auf bereits existierende Komponenten, an der Basis stehen Hadoop, die verteilte Datenbank HBase und das Konfigurations- und Verwaltungswerkzeug Zookeeper. Das Produkt, das jetzt die Beta-Phase verlassen hat, administriert diese Komponenten eigenständig: Der Entwickler versieht seine Java-Anwendung mit Annotationen und implementiert einige Konfigurationsmethoden, ums Hochladen, Speichern und Verteilen der Daten sowie die Vergabe der verteilten Rechnerresourcen kümmert sich dann Reactor.

Der programmatische Zugriff auf Reactor erfolgt über eine REST- oder eine Java-API, die Verwaltung geschieht per Kommandozeile oder Web-Interface. Reactor läuft unter Mac OS und unter Linux und Hersteller Continuuity bietet neben der nun fertiggestellten On-Premise-Enterprise-Variante auch einen Hosted Reactor an.

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