Helios4: ARM-Board mit vier SATA-Ports

18.07.2018

Das Helios4-Board soll die Basis für Storage-Appliances bilden. Vorbestellungen sollen die Produktion sichern.

Die Firma Kobol sucht finanzielle Unterstützung für die Produktion der Helios4-Boards. Dies ist möglich durch die Vorbestellung der Boards, die es entweder als "Basic Kit" gibt oder als "Full Kit", das ein Acrylgehäuse mit Slots für vier Festplatten enthält. Die Hardware ist ansonsten in beiden Fällen die gleiche: Das Helios4-Board mit 2 GByte ECC-RAM.

Helios4 war als Kickstarter-Projekt gestartet, das aber das Finanzierungsziel verfehlte. Dennoch hat Kobol angefangen die Boards zu produzieren und an die Unterstützer auszuliefern. Jetzt will die Firma für die beiden Kits je 500 Bestellungen erreichen, sonst werden sie nicht produziert und die Vorbesteller erhalten ihr Geld zurück.

Das Helios4-Board basiert auf einem Marvell Armada 388 Prozessor, der teilweise auch in Synology-Geräten verwendet wird. Im Gegensatz zu anderen Minirechnern mit ARM-Prozessoren, die SATA oft nur über eine USB-Bridge realisieren, besitzen die Helios4-Boards vier native SATA-Ports. Darüber hinaus unterstützen die Marvell-CPUs auch Secure Boot, Security-Funktionen und Beschleunigung von RAID.

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