IDC-Studie zu Storage in Deutschland

07.06.2013

Die Datenflut zwingt Unternehmen aller Größen zum Handeln: In den nächsten Monaten werden verstärkt Investitionen in Storage erwartet.

Zwei von drei Befragten der Studie, die über 200 Unternehmen aller Größenklassen und Branchen einschloss, erwarten einen Datenzuwachs von über 20 Prozent in den nächsten zwei Jahren. Entsprechend steht die Erhöhung der Storage-Kapazität an erster Stelle der Prioritätenliste der IT-Verantwortlichen, gefolgt von Datensicherheit und Compliance, Schutz der virtuellen Serverinfrastruktur, Steigerung der Storage-Performance und der Kostenreduzierung.

Nachdem die Server-Virtualisierung im Rechenzentrum bereits allgemein verbreitet ist (82 Prozent), schwappt die Virtualisierungswelle nun auf Netzwerk und Storage über. Gut 27 Prozent der Befragten wollen binnen eines Jahres Projekte zur Storage-Virtualisierung beginnen. Sie versprechen sich davon vor allem eine bessere Auslastung ihrer Speicher, höhere Performance und Effizienz sowie geringere Kosten. Neben der Virtualisierung denken die IT-Verantwortlichen ins besondere über Daten-Kompression, Deduplikation, Thin Provisioning und Storage Tiering nach.

Groß geschrieben wird auch Cloud Storage. Von privaten Inhouse-Lösungen versprechen sich Anwender dabei vor allem Sicherheit und Effizient, während sie Public-Cloud-Angebote hauptsächlich nutzen, um Kosten zu senken. Als größte Hindernisse bei der Nutzung von Cloud Storage gelten nach wie vor die Sicherheit, mangelnde Kontrolle über die Daten, eine mögliche Abhängigkeit vom Provider, Unsicherheit über den Speicherort und Bedenken wegen der Verfügbarkeit.

Klar auf dem Vormarsch ist auch Flash/SSD-Speicher. Gegenwärtig ist diese Technik am häufigsten als Zusatzmodul in konventionellen Storagesystemen zu finden, daneben auch in Form von All Solid State-Systemen oder als Cache. Die Studie diskutiert ferner Software-defined Storage als Kernkomponente des Software-defined Data Center und Scale-out-Storage als kommende Wachstumssegmente.

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