Intel-AMT-Bug bedroht (wenige) Server-Systeme

02.05.2017

Ein etliche Jahre zurückreichender Fehler in einem Management-Modul erlaubt Remote-Exploits gegen Intel-Systeme. Allerdings müssen dafür einige Voraussetzungen erfüllt sein.

Ein Bug im Management-Modul von Intel-Prozessoren erlaubt es Angreifern, das Remote-Management der CPU zu übernehmen. Damit das klappt, müssen allerdings einige Voraussetzungen erfüllt sein: es müssen eine CPU und ein passendes Chipset verbaut sein, die Intel AMT (Active Management Technology) unterstützen. Außerdem muss der Boardhersteller die passende AMT-Firmware installiert haben.

Intel gibt in dem verlinkten Dokument Hinweise, um herauszufinden, ob das eigene System betroffen ist. Für diesen Fall bietet Intel aktualisierte Firmware-Versionen an.

Ähnliche Artikel

comments powered by Disqus
Mehr zum Thema

Sicherheitslücke bedroht virtualisierte Systeme auf Intel-Prozessoren

Auf 64-Bit-Prozessoren von Intel gibt es eine Sicherheitslücke, die es Angreifern in Gastsystemen erlaubt die Rechte des Host-Systems zu erlangen. Betroffen sind davon viele Betriebssysteme.

Artikel der Woche

Eigene Registry für Docker-Images

Wer selber Docker-Images herstellt, braucht auch eine eigene Registry. Diese gibt es ebenfalls als Docker-Image, aber nur mit eingeschränkter Funktionalität. Mit einem Auth-Server wird daraus ein brauchbares Repository für Images. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Konfigurationsmanagement

Ich konfiguriere meine Server

  • von Hand
  • mit eigenen Skripts
  • mit Puppet
  • mit Ansible
  • mit Saltstack
  • mit Chef
  • mit CFengine
  • mit dem Nix-System
  • mit Containern
  • mit anderer Konfigurationsmanagement-Software

Ausgabe /2023