Intel veröffentlicht SSD-Cache für Linux-Server

12.02.2013

Die von Intel vertriebene Cache Acceleration Software (CAS) erscheint nun auch als Linux-Version, die es als kommerzielles Produkt und unter einer Open-Source-Lizenz geben soll. 

Die Firma Intel hat eine Linux-Version ihrer SSD-basierten Cache Acceleration Software (CAS) herausgegeben, die laut Herstellerangaben die Performance von I/O-intensiven Anwendugnen bis zu 18-fach beschleunigt. Im Dezember letzten Jahres hatte Intel das Produkt schon für Windows veröffentlicht. In den Besitz der Technologie ist der Chiphersteller über den Zukauf der Firma Nevex gelangt, die ihr Produkt seinerzeit unter dem Namen Cacheworks verkauft hat.

Beim Lesen sorgt CAS dafür, dass häufiger gelesene Daten in der Cache-Hierarchie nach oben, also in den schnellsten Speicher, also das RAM wandern. Beim Schreiben greift CAS gleichzeitig auf den SSD-Cache und den Festplattenspeicher zu. Support bietet Intel beim Einsatz mit der eigenen SSD-Datacenter-Baureihe (Intel SSD DC S3700 und Intel SSD 910). Offiziell unterstützt Intel-CAS 64-Bit Red Hat Enterprise Linux 5/6, CentOS 5/6 und Suse Linux Enterprise Server 11 SP1.

Außer nativ mit Linux und Windows funktioniert CAS auch mit VMware, KVM, Citrix Xenserver und Windows Hyper-V. Als besonderes Feature unterstützt Intel auch die Migration virtueller Maschinen mit VMware vMotion. Dabei kümmert sich die Software darum, dass auch die im Cache befindlichen Daten auf den Zielrechner migriert werden. 

Die Linux-Version von CAS ist als kommerzielles Produkt verfügbar, soll aber in Kürze auch unter einer Open-Source-Lizenz angeboten werden. Mehr Informationen sind auf der Intel-Seite zu Cache Acceleration Software zu finden.

Ähnliche Artikel

comments powered by Disqus
Mehr zum Thema

OCZ beschleunigt Datenbanken

Mit einem neuen Produkt, dem ZD-XL SQL Accelerator, will der SSD-Spezialist OCZ eine Plug-and-Play-Lösung vorstellen, die Microsofts SQL Server Beine machen soll.

Artikel der Woche

Eigene Registry für Docker-Images

Wer selber Docker-Images herstellt, braucht auch eine eigene Registry. Diese gibt es ebenfalls als Docker-Image, aber nur mit eingeschränkter Funktionalität. Mit einem Auth-Server wird daraus ein brauchbares Repository für Images. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Konfigurationsmanagement

Ich konfiguriere meine Server

  • von Hand
  • mit eigenen Skripts
  • mit Puppet
  • mit Ansible
  • mit Saltstack
  • mit Chef
  • mit CFengine
  • mit dem Nix-System
  • mit Containern
  • mit anderer Konfigurationsmanagement-Software

Google+

Ausgabe /2019