Java EE soll bei Eclipse unterkommen

13.09.2017

Oracle will die Enterprise-Komponenten von Java zur weiteren Entwicklung an die Eclipse Foundation übergeben. 

Laut einem Blog-Eintrag von David Delabassee will Oracle alle Teile von Java EE an die Eclipse Foundation übergeben, die sich künftig um die weitere Pflege kümmern soll. Dies geschieht in Abstimmung mit IBM und Red Hat, die neben Oracle die größten Beiträge zu Java EE leisten. Zunächst sollen alle Java-EE-Komponenten einschließlich des Glassfish-Application-Servers an die Eclipse Foundation re-lizenziert werden, ebenson die Referenzimplementierungen von Standards (RI), die Kompatibilitätstestsuites (Technology Compatibility Kits, TCK) und die Dokumentation. 

Die Beteiligten versprechen sich von der Übergabe unter anderem ein schnelleres Entwicklungstempo. So meint etwa Mike Milinkovich von der Eclipse Foundation, dass Java EE angesichts der Wandlung von Unternehmen hin zu einem cloudzentrischen Modell ein höheres Entwicklungstempo erreichen müsse. 

Oracle will für seine Kunden weiterhin kommerziellen Support leisten, etwa für Anwender des Application-Servers Weblogic, das in einer künftigen Version die anstehende Java-EE-Version 8 unterstützen wird. 

Ähnliche Artikel

comments powered by Disqus
Mehr zum Thema

Eclipse erweitert Java

Die Eclipse-Foundation erweitert mit dem Extend-Projekt die Programmiersprache Java, um Programmierern insbesondere Tipparbeit abzunehmen.

Artikel der Woche

Eigene Registry für Docker-Images

Wer selber Docker-Images herstellt, braucht auch eine eigene Registry. Diese gibt es ebenfalls als Docker-Image, aber nur mit eingeschränkter Funktionalität. Mit einem Auth-Server wird daraus ein brauchbares Repository für Images. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Konfigurationsmanagement

Ich konfiguriere meine Server

  • von Hand
  • mit eigenen Skripts
  • mit Puppet
  • mit Ansible
  • mit Saltstack
  • mit Chef
  • mit CFengine
  • mit dem Nix-System
  • mit Containern
  • mit anderer Konfigurationsmanagement-Software

Google+

Ausgabe /2019