KVM läuft auf POWER-Rechnern

29.04.2014

IBM hat neue Server mit dem POWER8-Prozessor vorgestellt, auf denen das neue Ubuntu 14.04 läuft und die KVM-Virtualisierung beherrschen.

Die Firma IBM hat eine Reihe neuer Server mit der aktuellen POWER8-Architektur vorgestellt, die vor allem für rechenintensive Anwendungen wie Big Data Analytics gedacht sind. Ab Juni sollen die Rechner der S-Klasse verfügbar sein, die mit den Systemen S812L und S822L beginnen, auf denen nur Linux läuft. Für die anderen Modelle S814, S822 und S824 stehen als Betriebssysteme Linux, AIX und IBM i zur Auswahl. Die günstigste Konfiguration beläuft sich auf 200 US-Dollar pro Monat bei einer Laufzeit von 36 Monaten, also knapp 8000 US-Dollar.

Im Rahmen der Ankündigung verweist IBM darauf, dass es letztes Jahr eine Milliarde US-Dollar in die Entwicklung von Linux für die POWER-Plattform investiert habe. Das schließt allerdings den Aufbau eigener Entwicklungs- und Beratungszentren für Linux auf POWER in Peking, Austin, New York und Montpellier ein.

Ein Ergebnis der Zusammenarbeit mit der Firma Canonical ist, dass das neue Ubuntu 14.04 genauso auf POWER läuft wie die Cloud-Computing-Plattform OpenStack. Im Zuge dessen hat IBM federführend den KVM-Hypervisor des Linux-Kernels auf die POWER-Architektur portiert. Im Rahmen bestehender Kooperationen mit IBM sind die Linux-Systeme von Suse und Red Hat ebenfalls für POWER-Rechner verfügbar.

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