Lenovo kauft IBM-Serversparte

23.01.2014

9 Jahre nach der PC-Sparte kauft der chinesische Hersteller Lenovo auch die Serversparte von IBM für 1,7 Milliarden Euro.

Der chinesische PC-Hersteller Lenovo übernimmt die Server-Sparte von IBM für 2,3 Milliarden US-Dollar, etwa 1,7 Milliarden Euro. Lenovo verkauft weltweit die meisten Personal-Computer, nach es bereits 2005 die PC-Sparte von IBM für rund 1,75 Milliarden US-Dollar (etwa 1,3 Milliarden Euro) gekauft hat.

IBM und Lenovo hatten bereits im letzten Jahr über den Verkauf des Server-Geschäfts verhandelt, waren aber nicht zu einer Übereinkunft gekommen. Damals hatte IBM noch mindestens 4 Milliarden Dollar (3 Milliarden Euro) gefordert. In der neuen Runde gehörten nach Medienberichten auch Dell und Fujitsu unter den Bietern. Der Jahresumsatz von IBM beträgt rund 3,7 Milliarden Euro.

Mit dem Verkauf geht IBM weiter weg vom Hardware-Hersteller zum Anbieter von Diensten und Softwarelösungen für Geschäftskunden und Regierungen. Dazu zählt Steven A. Mills, stellvertretender Leiter von IBM Software and Systems, die Bereiche Big Data, Cloud Computing und Cognitive Computing. Das letztere Schlagwort bezieht sich auf die Forschung an Computern, die statt der etablierten von-Neumann-Architektur zu folgen versuchen, unter anderem mit künstlichen neuronalen Netzen die Struktur des menschlichen Gehirns nachzubilden und die Entwicklung künstlicher Intelligenz voranzutreiben.

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