Linode migriert von Xen auf KVM

17.06.2015

Der Hosting-Anbieter wechselt auf die schnellere Virtualisierungstechnologie.

Linode wechselt bei seiner Hosting-Infrastruktur von Xen zum KVM-Hypervisor. In Tests mit der Benchmarking-Software Unixbench waren die KVM-Knoten dreimal so schnell wie die Xen-Pendants. Per Default sind die VMs paravirtualisiert und bieten Virtio-Disk- und -Netzwerktreiber. Alternativ gibt es aber auch Vollvirtualisierung, um Betriebssysteme ohne Virtio-Support zu verwenden. Mit KVM booten die Linode-VMs in wenigen Sekunden statt wie bisher in etwa einer Minute.

Für Linode-Kunden steht ein Migrationstool bereit, das VMs von Xen auf KVM umzieht, was einigen Minuten in Anspruch nimmt, in denen die VM nicht erreichbar ist. Nested Virtualization ist in der aktuellen Konfiguration nicht unterstützt, soll aber unter Umständen folgen. 

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