Linux 4.2: eine Million Zeilen neuer Code

06.07.2015

Mit einer riesigen Menge an Änderungen tritt der Kernel 4.2 in die Testphase ein.

Zwei Wochen nach dem Release von Linux 4.1 ist der erste Release-Kandidat von Kernel 4.2 erschienen. Je nachdem wie man zählt, ist es eines der größten Kernel-Releases in der Geschichte von Linux, so Linus Torvalds in seiner begleitenden E-Mail. Nach der Anzahl der Commits zu schließen, liegt der Kernel 3.15 noch vor dem aktuellen Release-Kandidaten, der aber bei der Anzahl neuer Codezeilen alles bisher Dagewesene übertrifft. Bisher war hier der Spitzenreiter der Kernel 3.11, der durch das Hinzufügen des Cluster-Dateisystems Lustre um Umfang deutlich zulegte.

Dieses Mal gehört der Großteil der eine Million neuer Codezeilen in Kernel 4.2 zu den Header-Files des AMD-GPU-Supports, der damit 41 Prozent des ganzen Patchs ausmacht. Dazu kommen noch einmal acht Prozent des eigentlichen GPU-Treibers, womit der AMD-GPU-Support bereits beinahe die Hälfte des kompletten Changesets umfasst.

Der Rest verteilt sich auf einen guten Teil an Filesystem-Code und die "üblichen" Updates an Netzwerk- und Krypto-Code, Tools und Tests, so Torvalds. Aus dem Release-Kandidaten wurden auch 250.000 Zeilen Code entfernt.

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