Linux-Kernel 4.6 unterstützt OrangeFS und USB 3.1 SSP

17.05.2016

Linus Torvalds hat das neueste Release des Linux-Kernels freigegeben.

Linus Torvalds hat in einer Mail an die Entwicklerliste die Version 4.6 des Linux-Kernels freigegeben. Neu ist der Support für das Netzwerk-Dateisystem OrangeFS, das vor allem für den Einsatz im HPC-Cluster-Umfeld gedacht ist. OrangeFS tritt die Nachfolge von Parallel Virtual File Systems (PVFS) an. Für Btrfs gibt es eine Option, dies ermöglicht, beschädigte Dateisysteme zu reparieren. Die Unterstützung von USB 3.1 SSP (Super-Speed Protocol) soll Anwendern Bandbreiten von bis zu 10 GBit/s bringen. 

Ansonsten gibt es zahlreiche kleine Verbesserungen und Bugfixes, etwa für Infiniband und das OCFS2-Cluster-Dateisystem. Auch der OOM-Killer (Out of Memory) wurde überarbeitet. Er soll nun zielgerichtet den verantwortlichen Prozess beenden. Die Unterstützung von Memory Protection Keys auf Intel-Prozessoren soll dabei helfen, kritische Informationen besser zu schützen, indem Speicherseiten zwar ausführbar, aber nicht lesbar sind.  

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