Microsoft beendet Management Summit

09.05.2012

Mit vielen interessanten Vorträgen und Diskussionen ist heute der 6. Microsoft System Management Summit in Hanau zu Ende gegangen.

Microsofts Lösungen für die Private Cloud bildeten einen roten Faden für viele der Beiträge in zwei Tracks, die rund 400 Administratoren, IT-Verantwortliche und Microsoft Partner in die Brüder-Grimm-Stadt gelockt hatten. Nachdem Andrew Conway, Director System Center bei Microsoft, als Gast aus den USA  in seiner Keynote in das Thema eingeführt hatte, beleuchteten anschließende Referate die Details. Im Mittelpunkt stand unter anderem der neue Windows Server 2012, der mehr als 300 neue Features mitbringen wird. Darunter eine weiter ausgebaute Powershell mit über 2300 Commandlets, eine lang erwartete Lösung für das Teaming von Netzwerkinterfaces (auch Link Aggregation, Port Trunking oder Bonding genannt), im BIOS verankerte sprechende Devicenamen, SMB 3.0 oder Betriebssystem-Snapshots. Auch der Hypervisor Hyper-V erfuhr eine gründliche Überarbeitung und unterstützt jetzt maximal 4000 VMs auf bis zu 64 Knoten bei höchstens 32 VCPUs pro VM und bis zu 64 TByte Storage im neuen VHDX-Format. Außerdem beherrscht er nun die Live-Migration von VMs ohne Shared Storage - nur eine Netzwerkverbindung ist nötig - sowie die Migration in eine Cloud oder gleichzeitig auf unterschiedliche Ziel-Hosts. Auch die Replikation von virtuellen Maschinen ist nun möglich. Da das bisher für Live-Migrationen obligatorische teure SAN entfallen kann, ergeben sich auch für kleinere Anwender völlig neue Perspektiven.

Auf der Managementseite ist das neue System Center 2012 als zentrale Managementkonsole im Angebot, dass die Cloud nicht nur besser beherrschbar machen soll, sondern auch weitgehend automatisiert. Wie steigende Auslastung zu dynamischen Kapazitätserweiterungen führen kann, bei denen der Adminsitrator kaum einzugreifen braucht, wurde live demonstriert. Ein interessantes Rundtischgespräch mit Praktikern rundete die Produktvorstellungen ab.

Ähnliche Artikel

Artikel der Woche

Eigene Registry für Docker-Images

Wer selber Docker-Images herstellt, braucht auch eine eigene Registry. Diese gibt es ebenfalls als Docker-Image, aber nur mit eingeschränkter Funktionalität. Mit einem Auth-Server wird daraus ein brauchbares Repository für Images. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Konfigurationsmanagement

Ich konfiguriere meine Server

  • von Hand
  • mit eigenen Skripts
  • mit Puppet
  • mit Ansible
  • mit Saltstack
  • mit Chef
  • mit CFengine
  • mit dem Nix-System
  • mit Containern
  • mit anderer Konfigurationsmanagement-Software

Google+

Ausgabe /2020