Neue Cloud Suite von VMware

28.08.2012

Unter dem Namen vCloud Suite 5.1 stellt VMware eine neue Generation seiner Virtualisierungslösung vor und preist sie als einzige komplette Cloud-Suite auf dem Markt für das Software Defined Data Center.

Unter einem durch Software definierten Rechenzentrum versteht VMware dabei eine Lösung, bei der die gesamte Infrastruktur virtualisiert ist und als Service angeboten wird und bei der die Kontrolle des Rechenzentrums vollständig durch Software automatisiert ist. Diesem Ziel hat sich  die vCloud Suite verschrieben, die aus älteren, aktualisierten und neuen Komponenten der vormaligen  vSphere-Architektur besteht. Das Besondere ist die erstmalige Bündelung wichtiger und erweiterter Cloud-Infrastruktur- und Management-Produkte von VMware.

vSphere 5.1 fungiert dabei weiterhin als Virtualisierungslayer. Das Produkt, in das über 100 Verbesserungen einflossen, wird nun VMs mit bis zu 64 vCPUs unterstützen und neue Backup- und Disaster Recovery-Module enthalten. In einer Ebene darüber versammeln sich unter der Ägide des vCloud Director sowohl Netzwerk- und Security- als auch Storage-Komponenten. Hinzu kommen sowohl Funktionsbausteine für das Management der Infrastruktur (vCenter Operations Management Suite und vFabric Applications Director) als auch Komponenten für die Anbindung von Systemen ausgewählter Drittanbieter (Cloud APIs, Cloud Connector, vCenter Orchestrator).  

vCloud wird in drei funktional abgestuften Ausprägungen angeboten. Das Lizenzmodell verabschiedet sich dabei für alle Produkte von der vielfach kritisierten Einstufung nach vRAM und kehrt zu einem CPU-basierten Schema zurück. Damit sollen die Cloud-Suiten rund 30 Prozent günstiger sein als die Einzelkomponenten, die sich aber auch separat zukaufen lassen.

Die vCloud Suite wurde gestern im Rahmen einer Keynote des kommenden VMware CEO Pat Gelsinger auf der VMWorld in den USA vorgestellt. Die Veranstaltung verzeichnete mit 20 000 Besuchern in diesem Jahr einen neuen Rekord.

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