Neue Serverprodukte von IBM

12.04.2011

Unter dem Motto 'Smarter Computing' stellte IBM jetzt eine ganze Reihe neuer Produkte vornehmlich für ressourcenintensivere Businessapplikationen vor.

 

Zu den Neuvorstellungen gehört unter anderem eine verbesserte Version des Brot-und-Butter-Rechners für anspruchsvollere Anwendungen IBM Power 750 mit dem Zusatz 'Express', der im Vergleich zum Vorgänger eine höhere Leistung bietet und ansonsten von IBM explizit gegen Oracles Sun-Server mit Sparc-CPU platziert wird. So soll er laut Hersteller verglichen mit der Sun Sparc T5440 die vierfache Leistung pro Watt erzielen und um das Zweieinhalbfache schneller sein.

Mit dem neuen Power 755 begibt sich der Anwender dann bereits in den Bereich des Hochleistungsrechnens, liefert das System doch bis zu 9,2 TFlops pro Rack (bei zehn Knoten). Als Cluster-Interconnect kommt Infiniband zum Zuge und die 8-Core Power-7-Prozessoren mit 3,6 GHz unterstützen den kompletten Altivec Instruction Set. Als reinrassigen Supercomputer muss man die neue Power 775 ansprechen, die sich bis auf mehr als
500 000 Cores ausbauen lässt und dann Leistungen im Petaflop-Bereich realisiert. Damit wird sie für klassische Anwendungen aus dem HPC-Umfeld interessant wie Strömungsberechnungen, komplexe Simulationen, Klima- und Wettervorhersagen, Risikokalkulationen im Finanzbereich und so weiter.

Einen Zuwachs an Performance und Energieeffizienz versprechen schließlich auch die beiden neuen Bladecenter PS703 und PS704 Express. Sie lassen sich mit 2,4 GHz Power-7-CPUs auf 16 oder 32 Cores pro Einschub in einfacher beziehungsweise doppelter Breite ausbauen und können unter AIX, IBM i (früher i5/OS) oder Linux klassische Rack- oder Tower-Server ersetzen. Ein Feature namens Live Partition Mobility ermöglicht dabei ganz ohne Virtualisierung die Migration laufender Anwendungen zwischen Blades oder zwischen Blades und Power-Servern.

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