OpenBSD bekommt Hypervisor

01.09.2015

Das OpenBSD-Projekt bleibt seinen Grundsätzen treu und arbeitet auch an einem eigenen Hypervisor. 

Mike Larkin hat auf der OpenBSD-Mailingliste die Entwicklung eines Hypervisors bekannt gegeben, der die Virtualisierung von Betriebssystemen auf OpenBSD ermöglichen soll. Ein Grund für die Neuerfindung ist laut Larkin der Support für i386-Systeme und Shadow Paging, der existierenden Systemen fehlt. 

Abgeschlossen ist die Entwicklung des bisher noch namenlosen Hypervisors nicht. Aktuell kann einen Kernel booten und ein Root-Dateisystem suchen. Nach Larkins Meinung ist damit aber schon der schwerste Teil geschafft. Jetzt geht es beispielsweise an die Implementierung von Virtio, einer Schnittstelle für Gerätetreiber, die für Virtualisierung optimiert ist und beispielsweise auch im Linux-Hypervisor KVM vorhanden ist. Auch den Device-Emulator Qemu will Larkin später unterstützen. 

Ende Oktober möchte Larkin so weit seit, dass sich ein Betriebssystem booten lässt. Ob er das schafft, hänge aber davon ab, wieviel Unterstützung er bei der Virtio-Implementierung bekommt. 

Das FreeBSD-Projekt arbeitet an einem eigenen Hypervisor namens Bhyve, der unter dem Namen Xhyve auch auf OS X portiert wurde. 

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