OpenERP heißt jetzt Odoo

19.05.2014

Die freie Software für ERP und diverse andere Unternehmensanwendungen hat sich umbenannt, um ihrer Vielfalt besser gerecht zu werden.

Das frei verfügbare Softwarepaket OpenERP firmiert ab sofort unter dem Namen Odoo. Der Namenswechsel will der Tatsache Rechnung tragen, dass OpenERP schon längst nicht mehr nur ein Programm für Warenwirtschaft (ERP, Enterprise Ressource Planning) ist, sondern eine große Zahl weiterer Module mit anderen Funktionen umfasst, etwa auch Customer Relationship Management (CRM). Insgesamt gibt es laut Odoo mehr als 3000 Zusatzanwendungen für die OpenERP-Plattform mit mehr oder weniger umfangreichen Funktionen, zum Beispiel Projektmanagement und Personalmanagement, aber auch die koordinierte Bestellung gemeinsamer Essensbestellungen. Die Namensänderung soll die Verwendung von Odoo außerhalb der ERP-Domäne fördern, auf die sich viele OpenERP-Nutzer derzeit beschänken.

An der Open-Source-Lizenzierung soll sich laut Odoo durch den Namenswechsel nichts ändern. Allerdings ändert sich die Preisstruktur der kommerziellen Variante, die Odoo als Dienst anbietet. Während bisher der monatliche Preis nur durch die Anzahl von Benutzern bestimmt wurde, geht künftig auch die Anzahl der genutzten Odoo-Module ein, die pro Benutzer und Modul monatlich 12 Euro kosten. Bis zu zwei Anwendern ist der Odoo-Dienst kostenlos.

Alle Informationen zum Open-Source-Business-Paket sind auf der Odoo-Homepage zu finden.

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