Oracle Linux 6.7 veröffentlicht

03.08.2015

Eine gute Woche nach der Veröffentlichung von Red Hat Enterprise Linux 6.7 schickt der Datenbankhersteller seinen Klon auf den Weg.

Oracle hat Version 6.7 seiner Enterprise-Linux-Distribution veröffentlicht. Wie üblich handelt es sich im Wesentlichen um die gleiche Software-Ausstattung wie bei Red Hat Enterprise Linux 6.7, dessen Quellcode dem Oracle-Produkt zugrunde liegt. Dazu kommt noch ein von Oracle eigens für Kunden bereitgestellter "Unbreakable" Linux-Kernel. Auf 64-Bit-Systemen basiert der Unbreakable Kernel auf der Linux-Version 3.8.18, während der Red-Hat-Kernel sich mit Version 2.6.32 bescheidet (in den Red Hat allerdings einige neue Features zurückportiert hat).

Beide Distributionen bieten Support für das Open Security Content Automation Protocol (OpenSCAP), einschließlich des oscap-Utility, die es ermöglichen, die Security-Compliance von Systemen zu überprüfen.

Der Active-Directory-Support des System Security Services Daemon (SSSD) wurde in vielerlei Hinsicht verbessert. So beherrscht er nun über das Login mit dem Usernamen auch das Einloggen mit dem User Principal Name (UPN). Der SSSD kann nun Group Policy Objects aus dem AD für die Zugriffskontroller verwenden. Außerdem lässt sich ein automatisch gefundenes Active Directory nun mit einer manuellen Einstellung überschreiben.

Oracle Linux lässt sich nach einer Registrierung kostenlos herunterladen und verwenden. Lediglich der Unbreakable Kernel und dessen Features sind zahlenden Kunden vorbehalten.

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