Qemu 2.6 verbessert Live-Migration

12.05.2016

Eine neue Version des Qemu-Emulators steht zur Verfügung.

Mit Version 2.6 wurde ein neues Release von Qemu veröffentlicht. Der Emulator bietet viele neue Features und Bugfixes. So unterstützt Qemu jetzt das IPMI-Management-Protokoll, entweder durch einen simulierten Baseboard Management Controller (BMC) oder die Verbindung zu einem Hardware-BMC. TCP-Verbindungen, die dazu verwendet werden, Character Devices weiterzuleiten, können nun mit TLS verschlüsselt werden. Auch Storage-Protokolle wie iSCSI, NBD und RBD können jetzt mit TLS gesichert werden. Um mit verschlüsselten Disk-Images zu arbeiten, unterstützt Qemu 2.6 jetzt LUKSv1.

Virtio, das Treibermodell für paravirtualisierte Systeme, soll in der neuen Qemu-Version dank einiger Optimierungen bessere Performance liefern. Post-copy Migration, ein Feature das eine migrierte Maschine auf dem Zielhost so früh wie möglich startet und dann Page Faults von Speicherzugriffen auf dem Ursprungshost umleitet, ist jetzt offiziell unterstützt.

Alle neuen Features sind im Changelog zu Qemu 2.6 gesammelt.

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