Quobyte-Dateisystem erreicht Version 1.3

13.09.2016

Das verteilte Dateisystem Quobyte bietet in der neuen Version Erasure Coding, vereinheitlichte ACLs und schnelle Metadatenverarbeitung. 

Ab sofort ist Version 1.3 des verteilten Dateisystems Quobyte verfügbar. Verbessert wurde die Verarbeitung von Metadaten. Damit ist es nun nach Angaben der Entwickler beispielsweise ohne weiteres möglich, pro Sekunde Tausende von Dateien anzulegen. Darüber hinaus unterstützt das neue Quobyte-Release Erasure Coding, was hohe Datensicherheit mit einer geringeren Anzahl replizierter Server ermöglicht. 

Access Control Lists (ACLs) wurden für den Zugriff per nativem Client und über NFS vereinheitlicht. Entsprechender Support für CIFS (Samba) und die S3-Schnittstelle soll in Quobyte 1.4 folgen. Der native Windows-Client kann Quobyte als paralleles Dateisystem verwenden, also bei Zugriffen Daten von mehreren Knoten gleichzeitig lesen.  

Mit speziellen Mechanismen für Locking und Access Control wurde Quobyte außerdem für den Einsatz in Container-Infrastrukturen optimiert, etwa mit Docker, Kubernetes oder Apache Mesos. Ein Volume-Treiber für Quobyte soll in Kubernetes 1.4 enthalten sein. 

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