SEP Roadmap

18.02.2014

Auf dem SEP Summit 2014, einer Veranstaltung für Kunden und Partner des Backupsoftware-Herstellers, gaben  der CEO der SEP AG, Georg Moosreiner, und Product Manager Rainer Seyerlein einen Überblick über den erreichten Stand und die Planungen für das laufende Jahr.

So war zu erfahren dass sich die Kunden aus mehr als 50 Ländern unter anderem auf einen weiteren Ausbau der kürzlich neu eingeführten Deduplizierung freuen dürfen. Deduplizierte Backups sollen sich in Zukunft auch noch replizieren und weiter komprimieren lassen, was die Platzeinsparung abermals steigert. Zu der momentan erhältlichen Target-Deduplizierung soll es bis Jahresende auch eine Deduplizierung auf Seiten der Datenquelle geben, was unter anderem Übertragungsbandbreite im Netzwerk spart.

Ein weiterer Entwicklungsschwerpunkt bezieht sich nach wie vor auf virtuelle Umgebungen. Für VMware wurde das demnächst erhältliche Single Item Recovery bereits vorgestellt. Zusätzliches wird es ein Instant Recovery für den schnellen Start kompletter VMs direkt aus dem Backup geben. Noch im Lauf des Jahres soll eine Reverse Incremental-Sicherung dazukommen, die den letzten Stand als Image sichert und für ältere Stände das aufeinanderfolge Wiedereinspielen inkrementeller Sicherungen erfordert. Was im Moment für VMware vorhanden ist oder vor der Tür steht, das soll es perspektivisch auch für andere Hypervisors geben, zunächst für HyperV. Außerdem ist geplant, dass das Backup künftig frisch konfigurierte VMs automatisch einbeziehen und gelöschte genauso automatisch wieder ausplanen kann.

Weiter arbeiten die SEP-Entwickler daran, die von großen Storagehardware-Herstellern in deren Produkte integrierten Features wie hardwaregestützte Snapshots oder Replikationslösungen in SEP sesam verwenden zu können. Auch eine Web-GUI steht auf der Agenda. Daneben soll sich künftig Befehlsketten durch Ereignisse antriggern lassen. Ein weiteres Augenmerk gilt dem Recovery komplexer Applikationen wie Datenbanken, bei denen unter Umständen eine Reihe abhängiger Daten mit gesichert und recovert werden müssen.

Ähnliche Artikel

comments powered by Disqus
Mehr zum Thema

SEP konkretisiert Roadmap

Auf einer Partnerveranstaltung im bayerischen Tegernsee gestern und heute hat der Backuphersteller SEP die Pläne für die Weiterentwicklung seines Produkts konkretisiert.

Artikel der Woche

Registry für Docker-Images

Wer selber Docker-Images herstellt, braucht auch eine eigene Registry. Diese gibt es ebenfalls als Docker-Image, aber nur mit eingeschränkter Funktionalität. Mit einem Auth-Server wird daraus ein brauchbares Repository für Images. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Konfigurationsmanagement

Ich konfiguriere meine Server

  • von Hand
  • mit eigenen Skripts
  • mit Puppet
  • mit Ansible
  • mit Saltstack
  • mit Chef
  • mit CFengine
  • mit dem Nix-System
  • mit Containern
  • mit anderer Konfigurationsmanagement-Software

Google+

Ausgabe /2018