Samba 4.2 veröffentlicht

05.03.2015

Das aktuellste Samba-Release enthält einige fortschrittliche Features und fixt einige Sicherheitsprobleme von Grund auf.

Ab sofort ist mit Version 4.2 das neueste Release von Samba verfügbar. Neu ist transparente Kompression von Daten, die auf einem Btrfs-Dateisystem liegen. Windows-Anwender können dieses Feature über den Explorer aktivieren. Auch das Snapshot-Tool Snapper bietet mit Samba 4.2 Windows-Anwendern mehr Komfort. Sie können nun über den Windows Explorer ältere Snapshot-Versionen einsehen.

Der grundlegende Ansatz des Netlogon wurde so überarbeitet, dass er eine Reihe von Sicherheitsproblemen erledigt. Es setzt nun einen starken Session Key voraus, was zur Folge hat, dass Verbindungen zu älteren Clients oder Servern unter Umständen fehl schlagen. Außerdem wird nun per Default Winbindd verwendet, was den Weg für Trusted Domains eröffnet, die künftig unterstützt werden sollen.

Weitere Änderungen des neuen Release sind: Anpassung der I/O-Größen auf die Defaults von Windows Server 2012 R2, verbesserter Cluster-Support mit CTDB, dessen Code sich nun im Samba-Repository befindet, ein benutzbarer Registry-Editor, ein VFS-Modul für WORM (Write-Once Read-Many), ein VFS-Modul für OS-X-Clients und einige mehr, die die Release Notes vollständig auflisten.

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