Sandstorm startet Business-Angebot

07.04.2016

Die Server-Plattform Sandstorm hat ein Beta-Angebot gestartet, das die Integration in Firmenumgebungen vereinfacht.

Die Anwendungs-Hosting-Plattform Sandstorm hat ein Beta-Angebot für Firmen gestartet. Dabei lassen sich die für Sandstorm geeigneten Webanwendungen mit Hilfe von Identity Management leichter in Firmenumgebungen integrieren. Dazu trägt der Support für LDAP und Active Directory bei, den Sandstorm for Work bietet. Die Organisation über Gruppen und kompletten Domains vereinfacht gegenüber der Verwaltung über einzelne User das Management. Durch den Einsatz der Sandstorm-Plattform auf eigenen Servern können Firmenanwender leichter selber Anwendungen entwickeln. Weitere für Sandstorm for Work geplante Features sind automatische Skalierung, automatisches Failover und Verschlüsselung.

Sandstorm ist eine Software-Plattform für das einfache Hosting webbasierter Anwendungen. Dabei bietet Sandstorm über das Hosting hinaus auch Dienste wie Single Sign-on, erhöhte Sicherheit und eine webbasierte GUI. Der Sandstorm App Market bietet derzeit über 50 Anwendungen an.

Der Sandstorm-Code steht unter einer Open-Source-Lizenz zur Verfügung. Alternativ bietet Sandstorm unter dem Namen Oasis auch eigene Server für das Hosting an. Auch die Business-Features sind in der Open-Source-Version enthalten, werden aber nur bei der Installation eines Lizenz-Keys verwendet. Zwar können Anwender die Abfrage nach dem Key aus dem Code entfernen, kommen aber dann nicht mehr in den Genuss automatischer Updates.

Zu den Gründern von Sandstorm gehört Kenton Varda, der früher bei Google gearbeitet und dort die Protobuf-Spezifikation für schnelle RPC-Kommunikation erarbeitet hat. Sandstorm verwendet einen Protobuf-Nachfolger namens Cap'n Proto.

Ähnliche Artikel

comments powered by Disqus
Mehr zum Thema

Sandstorm.io gibt Geschäft auf, Projekt lebt weiter

Die Firma hinter der gleichnamigen Webapp-Hosting-Plattform stellt den Betrieb ein. Die offene Software soll weiterleben.

Artikel der Woche

Eigene Registry für Docker-Images

Wer selber Docker-Images herstellt, braucht auch eine eigene Registry. Diese gibt es ebenfalls als Docker-Image, aber nur mit eingeschränkter Funktionalität. Mit einem Auth-Server wird daraus ein brauchbares Repository für Images. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Konfigurationsmanagement

Ich konfiguriere meine Server

  • von Hand
  • mit eigenen Skripts
  • mit Puppet
  • mit Ansible
  • mit Saltstack
  • mit Chef
  • mit CFengine
  • mit dem Nix-System
  • mit Containern
  • mit anderer Konfigurationsmanagement-Software

Google+

Ausgabe /2018