Sicherheitslücken in Symantec und Norton Antivirus

19.05.2016

Statt Rechner zu schützen, eröffnen die Antivirus-Produkte von Symantec zum Teil schwerwiegende Sicherheitslücken.

Der Security-Experte Tavis Ormandy hat in den Antivirus-Produkten von Symantec eine schwerwiegende Sicherheitslücke gefunden. Betroffen sind laut Ormandy Symantec Endpoint Antivirus, Norton Antivirus, Symantec Scan Engine und Symantec Email Security auf Linux, Windows und OS X. Weil die verwendeten Produkte als Filter fungieren, lassen sich mit entsprechend manipulierten Files Buffer und Heap Overflows erzeugen. Bei Linux- und Unix-Systemen lässt sich dies dazu verwenden, Code mit Root-Rechten auszuführen. Weil die Windows-Versionen die Scan-Engine im Betriebssystem-Kern läuft, können Heap Overflows sogar mit uneingeschränkten Kernel-Rechten ablaufen.

Symantec hat ein Security-Advisory zu der Sicherheitslücke veröffentlicht und die Produkte gepatcht.

Auch in den Produkten von Kaspersky hat Ormandy ähnliche Sicherheitslücken entdeckt, die sich dazu verwenden ließen auf den Scan-Rechnern eigenen Code auszuführen.

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