Suse Enterprise Linux in der Google Cloud verfügbar

04.04.2014

Auf der Google Compute Engine können zahlende Kunden nun auch die Enterprise-Distribution von Suse nutzen.

Wie die Firma Suse in einer Presse-Erklärung mitteilt, steht ab sofort auf der Google Compute Engine der Suse Linux Enterprise Server (SLES) offiziell zur Verfügung. Kunden können also zur Installation ihrer Cloud-Knoten die Enterprise-Distribution von Suse nutzen. Somit profitieren sie ebenso von neuen Patches und Security-Updates wie Anwender, die SLES bei Suse erworben haben. Den SLES gab es in der Compute Engine bereits vorher, aber seit dem 1. April handelt es sich um ein offizielles und kostenpflichtiges Angebot.

Die Compute Engine ist das IaaS-Angebot (Infrastructure as a Service) von Google, während die App Engine ein PaaS-Modell (Plattform as a Service) bietet, bei dem einzelne Anwendungen in einer Cloud-Umgebung gehostet werden. Auf der Compute Engine konnten Anwender bisher bereits Debian und CentOS nutzen. Bei den sogenannten Premium Operating Systems stehen neben SLES auch Red Hat Enterprise Linux und Windows Server 2008 R2 zur Auswahl.

Kostenmäßig schlägt die Nutzung von SLES mit 0,02 US-Dollar/Stunde für die Node-Typen "f1-micro" und "g1-small" zu Buche. Bei allen anderen angebotenen Maschinen sind es 0,11 US-Dollar in der Stunde. Demgegenüber ist Red Hat mit 0,06 US-Dollar respektive 0,13 US-Dollar pro Stunde etwas kostspieliger. Auch für die Windows-Nutzung fallen pro Stunde 0,02 US-Dollar an. Bei den größeren Maschinen ändert sich der Abrechnungsmodus und die Kosten werden pro Prozessor-Core berechnet. Zu diesen Kosten kommen noch die Gebühren für das Betreiben der Cloud-Knoten an sich und optional noch Zusatzdienste wie Load Balancing und Storage. Das Preisschema ist unter https://developers.google.com/compute/pricing abrufbar.

Ähnliche Artikel

comments powered by Disqus
Mehr zum Thema

SLES in DELL-Cloud

Als erste Linux-Distribution ist nun der Suse Linux Enterprise Server (SLES) im Cloud-Angebot von DELL verfügbar.

Artikel der Woche

Eigene Registry für Docker-Images

Wer selber Docker-Images herstellt, braucht auch eine eigene Registry. Diese gibt es ebenfalls als Docker-Image, aber nur mit eingeschränkter Funktionalität. Mit einem Auth-Server wird daraus ein brauchbares Repository für Images. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Konfigurationsmanagement

Ich konfiguriere meine Server

  • von Hand
  • mit eigenen Skripts
  • mit Puppet
  • mit Ansible
  • mit Saltstack
  • mit Chef
  • mit CFengine
  • mit dem Nix-System
  • mit Containern
  • mit anderer Konfigurationsmanagement-Software

Google+

Ausgabe /2019