VMware vSphere 6.0: höher, schneller, weiter

04.02.2015

VMware hat das lange erwartete neue Release seines Virtualisierungsprodukts vorgestellt.

Da hinsichtlich des Funktionsumfangs bereits ein großer Teil des Potenzials ausgeschöpft ist, versucht das neue VMware-Produkt durch eine Steigerung der Leistungsfähigkeit zu überzeugen: Mit bis zu 64 Hosts pro Virtualisierungscluster und 8000 VMs pro Cluster leistet vSphere 6.0 doppelt soviel wie sein Vorgänger. Entsprechend fällt die Steigerung bei den CPUs, dem RAM und den VMs pro Host aus. Die jetzt mit spezieller OEM-Unterstützung möglichen 12 TByte RAM pro Virtualisierungshost dürfte dennoch nur für eine relativ kleine Anwenderschaft in Frage kommen.

Möglicherweise interessanter ist die neue Möglichkeit, mit vMotion die virtuellen Maschinen über Standorte hinweg zu migrieren. Bessere Ausfallsicherheit im kleineren Maßstab bietet vSphere mit der Option, Failover großer VMs auf Multicore-Maschinen zu realisieren. Das funktioniert laut VMware mit bis zu vier virtuellen CPUs. 

Storage soll künftig noch besser für die Nutzung virtueller Maschinen optimierbar, also "VM-aware" sein, wie VMware es nennt. Dazu bietet VMware mit Storage Policy-Based Management (SPBM) ein Feature, das ein Management über Storage-Schichten hinweg genauso erlaubt wie einfachere Automatisierung. Beispielsweise sollen Snapshots und Clones von VMs damit effizienter erstellbar sein. Auch über Storage hinaus bietet vSphere einige Features, die das Management vereinfachen sollen. So stehen in der vSphere Content Library etwa VM-Templates, ISO-Images für VMs und Skripts zur Verwaltung bereit. Der neue Webclient soll laut VMware einfacher und schneller zu bedienen sein.  

Schließlich bringt vSphere 6.0 auch Unterstützung für das Cloud-Computing-Framework OpenStack mit, von dem VMware gerade eine eigene Version unter dem Namen VMware Integrated OpenStack (VIO) vorgestellt hat. 

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