VirtualBox 5.1 verbessert Linux-Integration

13.07.2016

Oracle hat eine neue Version seiner Virtualisierungs-Software veröffentlicht. 

Ab sofort ist Version 5.1 der Desktop-Virtualisierungs-Software VirtualBox verfügbar. Verbessert wurde im neuen Release die Linux-Integration. Zur Übersetzung der nötigen Kernel-Module erfordert VirtualBox nicht mehr das DKMS-System, sondern sorgt selber dafür, dass bei Kernel-Updates immer aktuelle Module vorhanden sind. Außerdem wurde die Integration in das Init-System System verbessert. 

Die Emulation von NVMHCI-Storage-Controllern sorgt dafür, dass sich in virtuelle Maschinen nun auch virtuelle NVME-Flash-Devices nutzen lassen. Neben besserem Logging und Bug Reporting soll die neue VirtualBox-Version laut den Entwicklern auch höhere Netzwerk-Performance und schnellere VMs mit mehreren Prozessoren bieten.

VirtualBox steht kostenlos für Linux, Windows und OS X zur Verfügung. Kommerzielle Lizenzen bietet Oracle ebenfalls an. Der Preis pro User startet bei 43 Euro, allerdings ist die Mindestbestellmenge im Online-Shop 100 Lizenzen. Download-Links der freien Version sind der Ankündigung von VirtualBox 5.1 zu finden. 

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