Webframework Play 2.0 fertiggestellt

13.03.2012

Mit Version 2.0 unterstützt das Webframework Play neben Java von Grund auf die Programmiersprache Scala.

Auf der Mailingliste hat der Projektgründer Guillaume Bort die Veröffentlichung von Version 2.0 des Play-Frameworks bekannt gegeben. Gegenüber Play 1.x gibt es einige grundlegende Änderungen. Die Programmiersprache Scala wird nun nicht mehr nur über ein externes Modul unterstützt, sondern direkt vom Kern des Frameworks. Der gleiche Funktionsumfang steht jedoch auch Java-Programmierern zur Verfügung.

Geändert hat sich in Play 2.0 das Build-System, das bislang auf Python-Scripts basierte. Jetzt werden das in der Java-Welt verbreitete Maven und das bei Scala-Programmierern beliebte SBT (Simple Build Tool) unterstützt. Ab Play 2.0 soll in statische Typisierung auch bei Templates für zuverlässigere Webanwendungen sorgen.

Zur Speicherung von Daten dient nicht länger ausschließlich die Hibernate-ORM-Schicht (Object-Relational Mapping), sondern ein modulares System, das die EBeans-API einsetzt. Hibernate soll optional weiter zur Verfügung stehen. Für Scala-Programmierer gibt es unter dem Namen Anorm einen eigenen Weg für den Datenbankzugriff, der kein ORM implementiert, sondern verlangt, eigenen Datenbankabfragen zu konstruieren. Schließlich soll Play auch die asynchrone Verarbeitung von Requests ermöglichen, etwa für lange andauernde oder persistente Verbindungen und Websockets.

Wegen der tiefgreifenden Änderungen werden mit Play 1.x geschriebene Webanwendungen nicht kompatibel zu Play 2.0 sein. Version 1.x soll nach dem Willen der Play-Entwickler aber noch weiter gepflegt werden. Alle Informationen rund um Play 2.0 sind unter der Adresse http://www.playframework.org zu finden. 

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