Western Digital kauft SanDisk

21.10.2015

Der Festplatten-Hersteller will seine Position auf dem Flash-Storage-Markt stärken.

Western Digital übernimmt für 19 Milliarden US-Dollar in Geld und Aktien den Flash-Hersteller SanDisk. Mit dem Erwerb des weltweit drittgrößten Flash-Herstellers verdoppelt Western Digital nach eigenen Angaben seinen Anteil am Storage-Markt. Bisher produziert Western Digital vorwiegend Festplatten und Hybrid-Geräte mit Festplatte und SSD. Vor gut einem Jahr hat Western Digital eine Festplatten-Reihe für Cold Storage vorgestellt. 

Ein Joint Venture, das zwischen SanDisk und Toshiba besteht, soll weiterlaufen. Dabei profitiert SanDisk von einer stabilen Versorgung mit NAND-Technologie und der Erforschung neuer Flash-Technologien wie 3D-NAND. Neben der Produktion von Flash-Storage beteiligt sich SanDisk auch an der Entwicklung des verteilten Open-Source-Dateisystems Ceph.

Außerdem gehört zu Western Digital der Festplatten-Hersteller HGST, der unter anderem heliumgefüllte Harddisks anbietet. Auch in Tests des Storage- und Backup-Anbieters Backblaze haben HGST-Platten sehr gut abgeschnitten. Um sein Portfolio zu erweitern, hat Western Digital 2013 den Backup-Spezialisten Arkeia gekauft

SSD

Ähnliche Artikel

comments powered by Disqus
Mehr zum Thema

Western Digital stellt Ae-Festplatten für Cold Storage vor

Mit einer neuen Festplattenserie will WD die Anforderungen an Langzeitarchivierung erfüllen.

Artikel der Woche

Eigene Registry für Docker-Images

Wer selber Docker-Images herstellt, braucht auch eine eigene Registry. Diese gibt es ebenfalls als Docker-Image, aber nur mit eingeschränkter Funktionalität. Mit einem Auth-Server wird daraus ein brauchbares Repository für Images. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Konfigurationsmanagement

Ich konfiguriere meine Server

  • von Hand
  • mit eigenen Skripts
  • mit Puppet
  • mit Ansible
  • mit Saltstack
  • mit Chef
  • mit CFengine
  • mit dem Nix-System
  • mit Containern
  • mit anderer Konfigurationsmanagement-Software

Google+

Ausgabe /2019