Windows Hello und Passport in Windows 10

Bekannte Gesichter

Passwörter sind entweder leicht zu erraten oder schwer zu merken und lassen sich außerdem einfach stehlen. Microsoft möchte deshalb mit Windows Hello und Microsoft Passport den Passwörtern im Unternehmen den Garaus machen. Fortan sollen das Gesicht, die Iris oder der Fingerabdruck den Rechner entsperren.
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Mit jeder neuen Windows-Version erhöht Microsoft die Sicherheit der Betriebssysteme mit zusätzlichen oder verbesserten Funktionen. Mit Windows 10 rückt das Unternehmen der klassischen Verwendung von Kennwörtern, Smartcards und Fingerabdrücken als Zugangsschutz zu Leibe. Benutzer können sich nun mit einer Gesichts- oder Iriserkennung authentifizieren. Microsoft nennt diese Technologie "Windows Hello". Mit "Microsoft Passport" erweitert der Software-Anbieter zudem die Anmeldeverfahren durch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung, die die biometrische Authentifizierung (Windows Hello) oder eine PIN (Personal Identification Number) umfasst.

Windows Hello bringt Biometrie

Bei Windows Hello [1] handelt es sich um eine Methode, um sich per Fingerabdruck-, Gesichts- oder Iriserkennung bei einem Windows-10-Gerät anzumelden. Diese Technik steht nicht nur für PC-Systeme, sondern auch für Windows 10 Mobile und die Microsoft Xbox zur Verfügung. Während es klassische Fingerabdruck-Anmeldeoptionen schon länger gibt, ist die Authentifizierung mit Hilfe der Gesichts- oder Iriserkennung neu in Windows 10. Auch mittels Gesten lässt sich das Gerät entsperren.

Windows Hello kann ferner mit Kreditkarten-Informationen verknüpft und so zum sicheren Online-Einkauf benutzt werden. Microsofts App-Store für Windows 10 unterstützt bereits Windows Hello. Andere Online-Shops dürften die Funktion künftig zumindest unter Windows ebenfalls als Sicherheitsfeature für Bezahlvorgänge anbieten.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels ist die Liste der unterstützten Systeme noch sehr übersichtlich. Das neue Microsoft Lumia 950 Smartphone und das Surface Pro 4 unterstützen Windows Hello bereits, weitere Hersteller werden dieses Jahr vermutlich nachziehen und ihre Notebook-Familien und Webcam-Angebote erweitern. Zurzeit bieten nur Kameras mit dem RealSense-F200-Chipsatz

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