Tipps, Tricks & Tools

Linux

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Immer mehr Unternehmen wagen den Schritt in die Cloud. Dabei schieben nur die wenigsten gleich ihre gesamte IT in die Wolke, sondern migrieren zunächst ... (mehr)

»In unserem IT-Team haben wir viel mit der Verwaltung von Qemu/KVM, Xen und LXC-Containern zu tun. Werkzeug unserer Wahl soll der Virtual Machine Manager sein, auch virt-manager genannt, der als Desktop-Tool eine einheitliche Benutzeroberfläche für libvirt bietet. Könnten Sie kurz schildern, wie wir virt-manager installieren und wie dann die Installation einer virtuellen Maschine auf einem entfernten Host erfolgt?«

Der virt-manager kann etwa in Ubuntu bequem über den Paketmanager installiert werden. Die Installation erfolgt in diesem Beispiel auf einem Desktop-Computer und nicht auf dem libvirt-Host. Eine Installation auf dem libvirt-Host ist natürlich ebenso möglich, die Anbindung erfolgt dann im virt-manager über eine lokale Verbindung zum libvirt-Daemon. Der Befehl zum Aufspielen über den Paketmanager lautet

sudo apt-get install virt-manager

Im Folgenden erläutern wir, wie Sie eine Verbindung zu einem entfernten libvirt-Host aufnehmen und eine virtuelle Maschine darauf installieren – beispielhaft behandeln wir hier die Installation einer VM mit einem Ubuntu Server 16.04.1 Image. Starten Sie zunächst den Virtual Machine Manager und klicken Sie auf "Add Connection". Es wird nun eine SSH-basierte Verbindung zu einem Remote-Host angelegt. Geben Sie dazu die entsprechenden Daten des Servers ein. Die generierte URI im unteren Bereich zeigt, dass die Verbindung per Qemu über SSH zum Host erfolgt. Klicken Sie auf "Connect". Wenn der Fingerprint korrekt ist, bestätigen Sie mit "OK". Sollte die Verbindung zum Server scheitern, loggen Sie sich zum Beispiel per Terminal einmal via SSH auf selbigem ein. Der SSH-Key wird somit abgelegt und anschließend klappt die Verbindung per virt-manager. Kehren Sie zum virt-manager zurück und verbinden sich nun erneut mit dem Server. Tippen Sie das Benutzerpasswort ein und klicken Sie auf "OK". Die Verbindung ist nun

...

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Ausgabe /2019