Kostenlose Editoren im Überblick

Alles im Griffel

Gleich, ob Sie nun eine Konfigurationsdatei bearbeiten, eine Protokolldatei analysieren oder eine einfache App programmieren wollen: Sie benötigen keine komplexe Entwicklungsumgebung, meist genügt ein leistungsfähiger Texteditor. IT-Administrator hat kostenlose Editoren unter die Lupe genommen.
Was liegt näher, als immer wiederkehrende Aufgaben mit Skripten zu automatisieren. Das reduziert den Arbeitsaufwand wie auch die Fehleranfälligkeit. In der ... (mehr)

Fällt das Stichwort "Editor", denken viele Windows-Anwender gleich an Notepad – und der einfache Texteditor hat durchaus seine Berechtigung, wenn es um das Bearbeiten simpler CONF-, INI- oder TXT-Dateien unter Windows geht. Doch für komplexe Aufgaben ist das Programm nicht zu gebrauchen, denn es fehlen essenzielle Funktionen wie eine intelligente Eingabehilfe, Autovervollständigung, Rechtschreibprüfung, Syntaxhervorhebung, Such- und Vergleichsfunktion; ganz zu schweigen von Makro- oder Projektmanagement- oder gar von Backupfunktionen.

Ein Blick in Software-Archive zeigt, dass es eine Vielzahl von Texteditoren gibt. Neben einer Handvoll Klassiker existieren durchaus interessante kostenlose Alternativen, die einen Blick wert sind. In diesem Artikel nehmen wir acht Texteditoren unter die Lupe und arbeiten Stärken und Schwächen heraus.

Prinzipiell muss ein Editor unterschiedliche Codierungen sowie Programmier- und Auszeichnungssprachen unterstützen. Auch Autovervollständigung, einen Makrorecorder für die Aufzeichnung wiederkehrender Arbeiten und eine leistungsfähige Suchfunktion gehören zur Grundausstattung. Ein praxistauglicher Texteditor kann außerdem Textpassagen für die Wiederverwendung verwalten. Komfortabel wird der Umgang mit Back­upfunktionen, einer eigenen Projekt­verwaltung, integriertem FTP-Client, Exportmöglichkeiten und einer erweiterbaren Architektur. Gerade bei den Zusatzfunktionen gibt es zum Teil erhebliche Unterschiede. Last but not least sind auch die Bedienung und das Programmhandling ein wichtiger Aspekt.

Die Klassiker: Emacs und Vim

An der Frage, welcher der beste Texteditor für Administratoren und Entwickler ist, reiben sich bereits Generation von Unix-Anwendern auf. Als Höhepunkt dieses Wettstreits gilt der selbstausgerufene "Editor War" [1]. Das Kernproblem von Emacs und Vim: Die beiden Editoren besitzen eine sehr flache

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