Ubuntu Server Survey 2012 vorgestellt

15.02.2012

Der neue Report gibt unter anderem Aufschluss über den Einsatzzweck von Ubuntu-Servern wie auch die am häufigsten eingesetzte Virtualisierungstechnologie.

Canonical, die Firma hinter Ubuntu Linux, hat die Ubuntu Server Survey 2012 vorgestellt. Dazu haben über 6000 Anwender beigetragen, die Ubuntu als Serversystem einsetzen, und die gestellten Fragen dazu beantwortet haben. Am häufigsten wird Ubuntu demnach als Webserver eingesetzt, gefolgt von dem Einsatz als Datenbankserver und als Dateiserver mit Samba, NFS oder FTP. Dahinter rangieren mit etwas Abstand Backup-Rechner und Mailserver. Da in dieser Kategorie Mehrfachantworten möglich waren, addieren sich die Anteile zu mehr als einhundert Prozent.

Die Administratoren, die Ubuntu-Server einsetzen, tun dies in den meisten Fällen auf Standard-PC-Hardware. Namhafte Hersteller wie Dell oder HP/Compaq liegen auf den Plätzen zwei und vier. Den  dritten Rang nehmen selbst zusammengestellte Serversysteme ein. Die länger unterstützten Ubuntu-Versionen (LTS/Long Time Support) sind im Vergleich mit den Releases mit kürzerer Support-Dauer beliebter. Dabei ragt insbesondere Ubuntu 10.04 LTS heraus.

Bei der eingesetzten Virtualisierungstechnologie hat der Linux-Hypervisor KVM erstmals Xen überholt. An erster Stelle liegt jedoch weiterhin VMware. Insgesamt nutzen mehr als die Hälfte der Ubuntu-Anwender Virtualisierung.

Die Ubuntu Server Survey 2012 gibt es im PDF-Format hier zum Download.

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