ZFS für Linux einsatzbereit

02.04.2013

Mit der eben erschienenen Version 0.6.1 sei der Port des ZFS-Dateisystems auf Linux reif für den Echtwelteinsatz, meinen die Entwickler.

Wie der Projektleiter Brian Behlendorf in seiner Ankündigung behauptet, ist ZFS für Linux mit der gerade erschienenen Version 0.6.1 reif für den produktiven Einsatz. Neben einer Reihe von Bugfixes gibt es im neuen Release von ZFS-on-Linux auch einige neue Features, etwa die Kompatibilität zum Linux-Kernel 3.9. Der ZFS-Port arbeitet aber auch mit Kernels der Versionsreihe 2.6 zusammen. Im Gegensatz zum ZFS auf Solaris verwendet ZFS-on-Linux bisher keine 128 Bit breiten Zeigeradressen, sondern beschränkt sich auf 64 Bit. In Zukunft soll sich dies aber ändern.

Aufgrund der inkompatiblen Lizenzen, unter denen der Linux-Kernel und der ZFS-Code stehen, gilt eine Aufnahme von ZFS in den Kernel-Quellcodebaum als unmöglich. ZFS als separates Paket oder als Quellcode zu verteilen, ist dagegen ein gangbarer Weg. Eine Zeit lang hatte die Firma KQ Infotech ebenfalls an einem ZFS-Port auf Linux gearbeitet. Mittlerweile ist das Projekt aber eingestellt und die Arbeit in ZFS-On-Linux eingeflossen. 

Neben der Distribution im Quellcode bietet das ZFS-on-Linux-Projekt auch Binärpakete für Debian, Fedora und Red Hat Enterprise Linux / CentOS an. Über die folgenden Adressen lassen sich die entsprechenden Repositories einbinden:

Debian:
deb http://archive.zfsonlinux.org/debian wheezy main
Fedora:
rpm http://archive.zfsonlinux.org/fedora/$releasever/$basearch
Red Hat / CentOS:
rpm http://archive.zfsonlinux.org/epel/$releasever/$basearch

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