m23: Softwareverteilung per Raspberry Pi

21.05.2013

In der neuesten Version des Softwareverteilungssystems m23 lässt sich erstmals ein Raspberry Pi als Server verwenden.

In der neuesten Version 13.1 des Softwareverteilungssystems können Administratoren wahlweise einen Raspberry-Pi-Rechner als Server verwenden. Um dies zu ermöglichen, haben die m23-Entwickler das Basissystem auf das neue Debian 7 "Wheezy" portiert. Aufgrund der begrenzten Kapazität empfiehlen sie den Einsatz des Raspberry Pi aber nur mit wenigen gleichzeitig zu installierenden Clients.

Überarbeitet wurde im aktuellen m23-Release auch die grafische Oberfläche zur Client- und Software-Verwaltung. Neu im Repertoire der mit m23 installierbaren Distributionen ist Linux Mint 13 mit den Desktop-Systemen Mate und Cinnamon. Bislang ließen sich mit m23 bereits Debian, (K)Ubuntu, Fedora, Open Suse und CentOS installieren. Darüber hinaus können Administratoren den Zustand eines installierten Clients sichern, indem m23 die Liste der installierten Pakete sowie die Pakete selbst als Offline-Paketquelle speichert.

Mit m23 lassen sich Clients in einem Netzwerk zentral installieren, administrieren und sichern. Das funktioniert sowohl mit physischen wie auch virtualisierten Systemen. Zur Verwaltung bietet m23 eine webbasierte GUI. 

Präsentiert wird die neue Version unter anderem auf dem Linuxtag, der morgen in Berlin startet. Mehr Informationen zum aktuellen m23-Release sind hier zu finden.

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