Duell der Datenbanken: In einem Shootout messen sich MySQL und PostgreSQL. Der Schwerpunkt vom ADMIN 06/2011 überprüft, wer schneller ist und gibt einen ... (mehr)

Geduld gefragt

Der Menüpunkt »Partition | Neu« macht den Weg für eine neue primäre Partition mit Ext 4 als Dateissystem frei. Die Ankündigung »Abhängig von Anzahl und Größe der Operationen kann dies einige Zeit in Anspruch nehmen« konkretisierte das Testsystem mit einer 10-minütigen Auszeit. Anschließend stehen die 3 TByte zur Verfügung – abzüglich eines stolzen Verwaltungs-Overhead von 44,05 Gibibyte (Listing 2).

Listing 2

fdisk -lu nach dem Partitionieren

 

Listing 3 riskiert einen Blick in den 512 Byte großen Master Boot Record, den die GPT aus Kompatibilitätsgründen auch besitzt. Die Signatur 0x55AA signalisiert in Zeile 5 das Ende des MBR. Im zweiten Sektor der GPT befindet sich die Header-Information zur GUID-Partitionierung (Zeilen 7 bis 12). Ab Position 0x400 liegen die Partitionseinträge, die aus folgenden Daten bestehen:

  • Partitionstyp (16 Byte)
  • GUID der Partition (16 Byte)
  • Beginn der Partition (8 Byte)
  • Ende der Partition (8 Byte)
  • Attribute (8 Byte)
  • Partitionsname (72 Byte)

Listing 3

dd if=/dev/sdh | xdd (Auszug)

 

Die GUID (Globally Unique Identifier) ist Namensgeberin der GPT, einer eindeutigen, 16 Byte langen Chiffre des Partitionstyps. Tabelle 1 zeigt einige GUIDs (Quelle: Wikipedia). Das Testsystem besitzt seit der Gparted-Aktion eine Datenpartition. Die zugehörige GUID lautet EBD0A0A2-B9E5-4433-87C0-68B6B72699C7, die Umsetzung in Zeile 14 dreht (wohl wegen Big und Little Endian) einige Positionen der ID um.

Backup-Block

Ans Ende des Datenträgers legt EFI übrigens eine Kopie der GPT zu Sicherungszwecken ab. Eine beschädigte primäre GPT lässt sich mit Hilfe dieser Kopie wiederherstellen. Wer ein Speichermedium von GPT- wieder auf eine MBR-Partitionierung zurückführen möchte, muss die zweite GPT auch löschen, sonst erkennt das System die Festplatte weiterhin als GPT-initialisiert.

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Ausgabe /2019