Mit Hardware-Beschleunigung und schnellem Netz hilft Desktop-Virtualisierung, Administrationsaufwand und Kosten sparen, ADMIN 04/2013 verrät, wie die ... (mehr)

Rangee S-L700-L

Wie der IGEL kommt auch der Rangee mit zwei DVI-Anschlüssen daher und empfiehlt sich dadurch besonders für Arbeitsplätze, an denen man mit zwei Monitoren arbeiten möchte. Einen Kartenleser wie der IGEL hat das hier getestete Modell hingegen nicht. In der recht breiten Produktpalette von Rangee finden sich aber auch Geräte, die Smartcards lesen.

Die übrige Hardwareausstattung deckt sich größtenteils mit dem gemeinsamen Nenner in unserem Test: Viermal von außen zugängliches USB, GBit-Netzwerk, Audio-In und -Out, einmal PS/2 für Tastatur oder Maus. Eine Besonderheit des Rangee ist ein fünfter USB-Steckplatz im Inneren, an den man gelangt, wenn man die obere Gehäuseabdeckung entfernt. Hier lässt sich etwa ein WLAN-Stick anschließen.

Die GUI des Rangee (Abbildung 3) wirkt etwas reduziert, dabei aber aufgeräumt und ermöglicht eine eingängige Bedienung. Wie bei der Hardware kommt es auch in Sachen Softwareausstattung bei Rangee darauf an, dass man das richtige Gerät für seine Zwecke kauft: Es gibt fast alles, aber keinen Alleskönner – die Optionen sind stattdessen auf spezialisierte Geräte verteilt.

Abbildung 3: Eher einfache Anmutung, aber funktionale Bedienung: Die Linux-Oberfläche des Rangee S-L700.

Die Management-Lösung von Rangee heißt Thin Client Management Server (TCMS) und das hier vorgestellte Gerät ist vorbereitet, damit verwaltet zu werden. Der TCMS kann seinerseits auch auf einem Thin Client (oder in einer virtuellen Maschine) installiert sein und im Befarfsfall auch via WAN arbeiten.

Fujitsu FUTRO S900

Der Fujitsu FUTRO S900 kann auch mit Windows Embedded bestellt werden, unser Modell brachte aber eLux RL mit – ein Linux-Derivat, wie der Name schon verrät. Das bietet ebenfalls eine schicke und funktionale Oberfläche für alle Einstellungen.

In Sachen Hardware ist das Alleinstellungsmerkmal des FUTRO unter unseren Testkandidaten der PCI-Steckplatz, der beispielsweise eine zweite Grafikkarte aufnehmen kann. Dual Monitoring ist allerdings bereits mit dem standardmäßigen DVI-Anschluss nebst DisplayPort möglich. Nur bei diesem Thin Client gehören USB-Tastaur und -Maus zum Lieferumfang. Außerdem hatte unser Modell als einziges serielle Anschlüsse, die sich etwa für eine Terminalemulation anbieten. Die Software-Entsprechung findet sich in einer breiten Unterstützung unterschiedlicher Terminal-Typen.

Bei den sonstigen Session-Protokollen dreht sich wieder einmal alles um RDP und ICA, weniger gebräuchliche Angebote fehlen. Als VDI-Broker kann man aber immerhin noch LeoStream neben VMware View und Citrix Xen Desktop konfigurieren. Auch eine Fernwartung des Client über eine zentralisierte Applikation, die hier Scout Enterprise heißt, ist möglich.

Insgesamt präsentiert sich der Futro als gut ausgestattete und besonders auch erweiterbare Lösung, die zudem in unserem Benchmark mit knappen Vorsprung die flotteste Vorstellung bot.

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