Umgang mit VHDX-Dateien

© Alina Pavlova, 123RF

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Gegenüber dem alten Format für virtuelle Festplatten bringen VHDX-Dateien einige Verbesserungen mit. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die interessanten Features.
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Neben dem Vorteil der größeren Kapazität sind VHDX-Dateien auch wesentlich unempfindlicher beim Ausfall eines Servers oder einem Hardreset. VHD-Dateien können bei Problemen des Host-Systems sehr schnell zerstört werden. Das passiert mit VHDX-Dateien so gut wie nicht mehr. Setzen Sie Windows Server 2012 als iSCSI-Target ein, erstellen Sie als iSCSI-Ziel VHD-Dateien. Windows Server 2012 kennt zwar bereits VHDX-Dateien, kann diese aber nur mit Hyper-V einsetzen, nicht als iSCSI-Target.

Jetzt auch für iSCSI

Der neue Windows Server 2012 R2 dagegen kann VHDX-Festplatten auch als iSCSI-Target verwenden. Die erstellten VHDX-Festplatten lassen sich ab Windows Server 2012 R2 und System Center 2012 R2 auch direkt in den System-Center-Produkten verwalten. Außerdem gibt es in Windows Server 2012 R2 die Möglichkeit, die Festplatten mehreren virtuellen Servern zuzuweisen. Die Shared-VHDX-Technologie bietet daher vor allem Vorteile beim Betrieb mit Hyper-V 2012 R2. Ebenfalls neu in Windows Server 2012 R2 ist die Option, die Größe virtueller Festplatten im laufenden Betrieb zu ändern. In Windows Server 2012 müssen Sie die angebundenen virtuellen Server dazu herunterfahren. Außerdem können Sie in Windows Server 2012 R2 virtuelle Server jetzt im laufenden Betrieb exportieren und kopieren.

VHDX-Dateien nutzen

Die Steuerung von virtuellen Festplatten außerhalb von Hyper-V finden Sie in der Festplattenverwaltung über das Menü »Aktion« . Klicken Sie auf den Menüpunkt »Virtuelle Festplatte erstellen« , um den Assistenten zu starten. Im Assistenten legen Sie fest, wo Sie die VHDX-Datei der Festplatte speichern wollen und wie groß die Festplatte sein soll. An dieser Stelle bestimmen Sie auch, ob die Festplatte anwachsen darf oder ob Sie eine feste Größe verwenden wollen.

Wählen Sie den Befehl »Virtuelle Festplatte anfügen« , können Sie bereits bestehende Datenträger an den Computer anbinden (Abbildung 1). Das funktioniert auch, wenn Sie auf eine VHD(X)-Datei doppelklicken. Nachdem Sie die virtuelle Festplatte erstellt haben, zeigt Windows sie in der Datenträgerverwaltung an und Sie können sie wie jede andere verwalten.

Abbildung 1: Virtuelle VHDX-Festplatten können Sie auch ohne Hyper-V direkt im Betriebssystem als Datenspeicher einbinden.

Haben Sie noch VHD-Dateien im Einsatz, können Sie diese in VHDX-Dateien umwandeln. Das geht zum Beispiel mit dem Hyper-V-Manager oder dem Commandlet »convert-VHD« . Im Hyper-V-Manager rufen Sie mit dem Link »Datenträger bearbeiten« den entsprechenden Assistenten auf. Laden Sie die VHD-Datei und starten Sie im Assistenten die Konvertierung, indem Sie die Aktion »Konvertieren« auswählen.

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