Workshop: Linux mit Windows Server 2012 R2 virtualisieren

Neues Zuhause

Mit Windows Server 2012 R2 hat Microsoft zahlreiche Neuerungen und Verbesserungen in Hyper-V integriert. Einige dieser Neuerungen betreffen vor allem Linux. So lassen sich Linux-Server jetzt genauso effizient nutzen wie ihre Windows-Pendants. Dazu wurden auch die Integration Services überarbeitet, über die sich Linux-Server mit Hyper-V verbinden. Die neue Version 3.5 ermöglicht etwa die Verwendung dynamischen Arbeitsspeichers mit Hyper-V. Wie Sie die neuen Funktionen optimal nutzen, erfahren Sie in diesem Workshop.
In der Juni-Ausgabe des IT-Administrator dreht sich alles um den Schwerpunkt 'Monitoring & Dokumentation'. So zeigen wir Ihnen, wie die Netzwerküberwachung in ... (mehr)

Zunächst sollten Sie genau planen, welche Linux-Version und welche Virtualisierungsplattform Sie einsetzen möchten. Denn noch nicht alle Linux-Distributionen unterstützen die neuen Funktionen in Hyper-V 2012 R2. Zusätzlich müssen Sie unterscheiden zwischen den neuen Funktionen in Hyper-V 2012 R2 – also dem dynamischen Arbeitsspeicher und der besseren Zusammenarbeit mit Linux – und den Linux Integration Services 3.5. Letztere arbeiten neben Windows Server 2012 R2 und Windows 8.1 auch mit Windows Server 2012 und teilweise sogar mit Windows Server 2008 R2 zusammen.

Emulation vs. Virtualisierung

Hyper-V unterstützt emulierte (legacy) Hardware wie auch virtualisierte (synthetische) Hardware für virtuelle Linux-Server. Der Unterschied zwischen den beiden Hardware-Typen ist einfach: Für emulierte Hardware, zum Beispiel ältere Netzwerkkarten, ist keine Zusatzsoftware notwendig. Hier kann Hyper-V direkt mit der VM kommunizieren. Allerdings ist emulierte Hardware nicht besonders schnell. Besser geeignet, wenn es um Leistung geht, ist virtualisierte Hardware. Generation 2-VMs für Windows Server 2012 (R2) nutzen zum Beispiel virtuelle SCSI-Controller schon beim Start, während Generation 1-VMs zum Starten emulierte IDE-Controller verwenden. Diese sind langsamer und wesentlich unflexibler. Leider lassen sich für Linux keine Generation 2-VMs nutzen. Auch mit den neuen Funktionen müssen Sie daher auf Generation 1-VMs setzen, wenn Sie Linux virtualisieren möchten.

Virtualisieren Sie Hardware wie Grafikkarten, Netzwerkkarten oder virtuelle SCSI-Controller, benötigen Sie Zusatzsoftware. Im Fall von Linux handelt es sich um die erwähnten Linux Integration Services (LIS). Diese übernehmen die Steuerung der virtuellen Hardware. Die Verwaltung wird etwas kompliziert, dafür steigt die Leistung enorm. Eine wichtige Funktion der LIS ist auch die Verbindung zwischen VM und Hyper-V-Host. So

...

Der komplette Artikel ist nur für Abonnenten des ADMIN Archiv-Abos verfügbar.

comments powered by Disqus

Artikel der Woche

Setup eines Kubernetes-Clusters mit Kops

Vor allem für Testinstallationen von Kubernetes gibt es einige Lösungen wie Kubeadm und Minikube. Für das Setup eines Kubernetes-Clusters in Cloud-Umgebungen hat sich Kops als Mittel der Wahl bewährt. Wir beschreiben seine Fähigkeiten und geben eine Anleitung für den praktischen Einsatz. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Container

Wie setzen Sie Container ein?

  • Gar nicht
  • Docker standalone
  • Docker mit Kubernetes
  • Docker mit Swarm
  • Docker mit anderem Management
  • LXC/LXD
  • Rocket
  • CRI-O auf Kubernetes
  • Container auf vSphere
  • Andere (siehe Kommentare auf der Ergebnisseite)

Google+

Ausgabe /2018

Microsite