Netzwerkvirtualisierung mit Juniper vMX

Routenplaner

Juniper Networks rüstet im Bereich der Netzwerkvirtualisierung auf und legt die Messlatte hinsichtlich verfügbarer Layer 2- und Layer 3-Features signifikant hoch. Als Plattform dient hierbei der virtuelle Router vMX, der fast alle Möglichkeiten eines physischen Routers bietet. Mit einem Blick in die Architektur und einem Beispielsetup zeigt dieser Beitrag die Einsatzmöglichkeiten der virtuellen MX-Plattform.
IT-Administrator startet mit einem Blick in die Zukunft in das neue Jahr. So dreht sich der Heftschwerpunkt der Januar-Ausgabe um das Thema 'Future Networks'. ... (mehr)

Als virtuelle Variante der Juniper MX 3D Series-Plattform soll vMX diese vollständig als Software abbilden. Dazu zählt auch der 3D TRIO-Chipsatz, die bekannten L2- und L3-Dienste wie MPLS, L2VPN, L3VPN, VPLS, E-VPN, VXLAN und Routing in großer Skalierung mit mehr als einer Million Routen in der Forwarding Table. Der folgende Blick auf die Architektur ist insofern unerlässlich, da sie einen Vergleich und die Abgrenzung zu Produkten von anderen Herstellern, wie VMware NSX oder Cisco Cloud Services Routers, ermöglicht.

vMX-Architektur im Überblick

Alle von Juniper Networks entwickelten Systeme basieren auf der strikten Trennung zwischen der Control Plane (Routing Engine; RE) und der Forwarding Plane, der sogenannten Packet Forwarding Engine (PFE). In der Routing Engine läuft das auf FreeBSD basierende Betriebssystem JunOS sowie diverse Dienste als Kernel-Module oder Daemons – alle in separierten Speicherbereichen.

Darunter befinden sich die wichtigsten Prozesse wie der Chassis Daemon (chassisd), der die Hardwarekomponenten verwaltet, der Device Control Daemon (dcd), der für die Interfaces zuständig ist, und der Routing Protocol Daemon (rpd), der die Routing-Protokolle betreibt. Kein Prozess kann direkt auf die Bereiche der anderen Prozesse zugreifen und der Kernel ermöglicht die Kommunikation zwischen den Modulen.

...

Der komplette Artikel ist nur für Abonnenten des ADMIN Archiv-Abos verfügbar.

Ähnliche Artikel

comments powered by Disqus

Artikel der Woche

Eigene Registry für Docker-Images

Wer selber Docker-Images herstellt, braucht auch eine eigene Registry. Diese gibt es ebenfalls als Docker-Image, aber nur mit eingeschränkter Funktionalität. Mit einem Auth-Server wird daraus ein brauchbares Repository für Images. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Konfigurationsmanagement

Ich konfiguriere meine Server

  • von Hand
  • mit eigenen Skripts
  • mit Puppet
  • mit Ansible
  • mit Saltstack
  • mit Chef
  • mit CFengine
  • mit dem Nix-System
  • mit Containern
  • mit anderer Konfigurationsmanagement-Software

Google+

Ausgabe /2019