Gruppenrichtlinien unter Windows 10 (1)

Auf dem neuesten Stand

Gruppenrichtlinien bilden das Herz der Windows-Administration im Unternehmen. Umso spannender ist die Frage, was auf Admins mit Windows 10 zukommt. Die gute Nachricht zuerst: Es sind keine grundlegenden Änderungen. Doch liegt der Teufel im Detail. In unserer Workshop-Serie erläutern wir, wie Sie die fortwährenden Aktualisierungen durch die regelmäßigen Windows-10-Builds meistern und wo die Unterschiede zwischen den Versionen Professional und Enterprise liegen.
Damit Sie als Admin stets über alle Parameter Ihrer IT Bescheid wissen, befasst sich IT-Administrator im Juni mit dem Schwerpunkt 'Monitoring'. Darin lesen Sie ... (mehr)

Just im Zeitraum der Vorbereitung dieses Beitrags hat Microsoft einige Spielregeln in Sachen Gruppenrichtlinien (GPO) verändert. Die Anpassungen betreffen die Art der kommenden Updates mit der neu eingeführten "Universal Update Platform" (UUP), die Richtlinie "Zugriff auf alle Windows Update-Funktionen entfernen" und die generelle Verwirrung am Markt, was genau nun eigentlich "Long Term" ist.

Falls Sie Ihr Active Directory (AD) mit der Einführung von Windows 7 oder 8/8.1 im Unternehmen bereits aufgeräumt und die GPO-Altlasten aus Windows-2000- und XP-Zeiten herausgeschmissen haben, fällt Ihnen der Umstieg auf Windows 10 leicht. Sie benötigen nämlich nichts, außer den neuen ADMX-Templates zur Steuerung der neuen Windows-Komponenten über die Registry. Das Frontend des GPEditors bietet Ihnen mit den "Administrativen Vorlagen" dabei eine Schablone zum Editieren der Registry-Werte.

Windows 10 bringt ansonsten keine neuen Kernfunktionen im Bereich der GPOs (Client Side Extension) mit, die einen aktuelleren Gruppenrichtlinien-Editor als den von Windows 7/2008 R2 benötigen würden. Die zugehörige Management-Konsole GPMC von Windows 8.1/2012 R2 hat im Vergleich zur 7/2008 R2 lediglich kleinere Korrekturen in der Oberfläche und den Kontextmenüs erhalten. Für die Group-Policy-Preferences des Internet Explorer hat Microsoft die IE10(11)-Schnittstelle hinzugefügt. Selbst im Server 2016 heißt die IE11-Konfiguration der GPPs weiterhin IE10. Technisch gesehen ändert sich für den Client also erst einmal wenig.

Wenig Anpassungen für Windows 10

Einige Administratoren haben Respekt vor der Einführung von Windows 10, weil sie sich noch an den Kampf bei der Umstellung von Windows XP auf Windows 7 erinnern. Doch bedenken Sie, dass Sie damals auf eine komplett neue Architektur migriert haben. Darin lag auch der extreme Aufwand begründet, den es

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Ausgabe /2019