Aus dem Forschungslabor

Virtuelles Kraftwerk

Viele Konzerne haben einen hohen und gleichzeitig schwankenden Strombedarf. So auch die finnische Brauerei Sinebrychoff. Siemens hat ein Geschäftsmodell für die Energieoptimierung entwickelt. Das Herzstück des Systems, das im Sinebrychoff-Werk im Großraum Helsinki umgesetzt wird, bilden ein virtuelles Kraftwerk und aktuelle Energiespeichertechnologie.
Die IT-Landschaften in Unternehmen werden zunehmend komplexer und dynamischer. Dieser Trend dürfte auch im neuen Jahr anhalten. Zum Jahresauftakt beleuchtet ... (mehr)

Der Stromverbrauch in größeren Betrieben ist nicht immer konstant. Um Spitzenlasten besser abzufangen und hiermit den Energieverbrauch für die Stromversorger planbar zu machen, bietet Siemens ein virtuelles Kraftwerk (VPP) samt Energiespeicher an. Und auch für die Unternehmen soll sich der Betrieb eines VPP rentieren, wie Siemens am Beispiel der finnischen Brauerei Sinebrychoff beweisen möchte.

Sinebrychoff ist eine der führenden Brauereien Finnlands und produziert jährlich nahezu 300 Millionen Liter Bier, Apfelwein sowie Soft- und Energiegetränke. Mit dem neuen Energie- und Speichermodell soll das Unternehmen seinen jährlichen Energieverbrauch und die CO2-Emissionen senken. Sinebrychoff stellt die Fläche für das Energiespeichersystem zur Verfügung, das halb so groß wie ein Fußballfeld ist.

"Wir arbeiten seit Jahren mit Sinebrychoff zusammen, um deren Energieeffizienz- und Emissionsziele zu unterstützen. Dank historischer Energiedaten und indem wir die Kompetenzen unterschiedlicher Akteure bündeln, können wir jetzt durch Digitalisierung das Einsparpotenzial schaffen und eine verbesserte Energieversorgung der Brauerei erreichen", sagte Matthias Rebellius, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und CEO Smart Infrastructure. "Gemeinsam mit unseren Partnern sind wir in der Lage, ein innovatives Servicemodell anzubieten, um Industrieunternehmen aktiv beim Übergang zur Green Economy zu unterstützen."

Dieses Modell erforderte eine Kooperation zwischen verschiedenen Partnern. Für die Finanzierungslösungen arbeitete Siemens Smart Infrastructure (SI) mit dem in der Schweiz ansässigen Unternehmen MW Storage International AG zusammen, das die anfängliche Projektinvestition sicherte, sowie mit Siemens Financial Services (SFS), die ihr Wissen in den Bereichen Risikomanagement und Deal-Strukturierung einbrachte. Neben der Entwicklung des Modells soll SI die Netzanbindung der Anlage aufrüsten und für die

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