Microsoft veröffentlicht Webmatrix 3 und Azure SDK 2.0

02.05.2013

Die neue Version des Webentwicklungs-Tools Webmatrix 3 enthält eine Vielzahl von Änderungen, die Entwicklern das Leben leichter machen sollen. Dies nicht nur für .NET, sondern auch für PHP und Node.js.

Der Fokus des neuen Webmatrix-Release liegt auf einer besseren Integration mit dem Microsoft-Cloud-Service Azure. Auf Knopfdruck können Anwender neue Webprojekte in verschiedenen Programmiersprachen beginnen und sie dann im Azure Service starten. Dies ist nicht nur mit .NET-Projekten möglich, sondern auch beispielsweise mit PHP und Node.js, die auch auf Azure zur Verfügung stehen. Das Azure SDK für .NET wurde gleichzeitig mit dem Webmatrix-Release ebenfalls in einer neuen Version veröffentlicht. Die jetzt verfügbare Version 2.0.5.1 des Azure SDK für .NET steht wie die Azure-SDKs in anderen Programmiersprachen unter einer Open-Source-Lizenz auf Github zum Download bereit. 

Neu ins Webmatrix-Paket aufgenommen wurde auf vielfachen Anwenderwunsch die Sourcecode-Kontrolle mit Git. Projekte können sogar direkt zu Github hochgeladen werden. Alternativ bietet Webmatrix auch Versionierung mit Team Foundation Server und den Upload auf die Microsoft-Community-Site Codeplex. Der Projektmanager von Webmatrix erlaubt die einfache Installation von Node.js-Modulen über NPM genauso wie die von .NET-Paketen per Nuget. Die eingebaute Code-Vervollständigungsfunktion Intellisense berücksichtigt installierte Node.js-Module und beherrscht auch HTML5 sowie CSS3.

Programme in der von Microsoft entwickelten Sprache Typescript kann Webmatrix automatisch in Javascript übersetzen. Mobile Webanwendungen lassen sich beispielsweise in einem mitgelieferten iPhone-Simulator testen. Mehr Informationen sowie der kostenlose Download sind unter Microsoft-Seite zu Webmatrix zu finden.

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