Remotedesktop-Lösung AnyDesk veröffentlicht

03.07.2015

Ein spezieller Video-Codec soll für hohe Übertragungsraten und niedrige Latenzen sorgen. 

Die Firma AnyDesk hat die erste finale Version der gleichnamigen Remotedesktop-Lösung veröffentlicht. Nach Abschluss der rund einjährigen Beta-Phase steht AnyDesk 2.0 ab sofort unter http://anydesk.de zum Download bereit. Die Beta-Version wurde von Nutzern in mehr als 100 Ländern über 1,2 Millionen Mal heruntergeladen.

AnyDesk ermöglicht Benutzern den Fernzugriff auf Computer über das Internet. Ob Büro-PC oder das Notebook zuhause: Wichtige Daten und Programme stehen überall zur Verfügung. Administratoren und IT- Verantwortliche setzen AnyDesk für die Fernwartung ein und unterstützen Mitarbeiter und Kollegen bei Problemen oder der Installation und Einrichtung neuer Software. Durch Funktionen für die Online- Zusammenarbeit erleichtert AnyDesk außerdem die Teamarbeit. Dokumente, Bilder oder Texte lassen sich gemeinsam bearbeiten. 

Die Besonderheit hinter AnyDesk ist der eingesetzte Video-Codec DeskRT. Dadurch nach Angaben des Herstellers wesentlich höhere Bildwiederholraten als bei vielen anderen Remotedesktop-Tools erreicht. Gleichzeitig liege die Latenz deutlich niedriger. AnyDesk eigne sich deshalb auch für Anwendungsszenarien, die mit herkömmlichen Fernwartungs- und Remotedesktop-Programmen bislang nicht vorstellbar waren: Zum Beispiel CAD, Videoschnitt oder auch längeres, komfortables Arbeiten mit Office-Lösungen auf entfernten Rechnern. 

AnyDesk 2.0 ist für Windows verfügbar. Eine native Linux-Version (GTK) steht kurz vor der Fertigstellung. Für Selbständige, Unternehmen und andere gewerbliche Nutzer stehen die Lizenzen AnyDesk Lite und AnyDesk Professional zu Preisen ab 60,00 bzw. 180,00 Euro jährlich im Flex-Abo zur Verfügung. Private Anwender können AnyDesk kostenlos einsetzen. 

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