Virtualbox 4.0 fertiggestellt

22.12.2010

Nach vier Beta-Versionen präsentiert Oracle das finale Release von Virtualbox 4.0.

 

 Bei den Neuerungen hebt Oracle die Erweiterungsfähigkeit von Virtualbox hervor. Damit einher geht, dass Virtualbox Version 4.0 in einzelnen Paketen daherkommt. Das Basispaket ist quelloffen. Dazu kommt bisher ein so genanntes Extension-Paket von Oracle, das Funktionalitäten für USB und das Virtualbox Remote Desktop Protocol (VRDP) mitbringt. Virtualbox Extension-Pakete sind an der Endung ".vbox-extpack" zu erkennen.

Weitere Neuheiten zeigen sich direkt auf dem GUI, das jetzt Virtualbox Manager heißt. Sie ermöglichen zum Beispiel größenverstellbare Fenster der Gastmaschinen oder sortierbare VM-Listen. Unter der Haube haben sich die Orte geändert, in die Virtualbox neue virtuelle Maschinen legt: VMs und ihre Konfigurationsdateien speichert der VM-Wizard ab Version 4.0 in einem gemeinsamen Virtualbox-Verzeichniss im Home des Anwenders: Es entsteht ein Ordner "VirtualBox VMs/Beispiel VM/" im Home-Verzeichnis des Anwenders, in dem die Vbox-Konfigurationsdatei und das VDI-Diskimage landen. Weitere Release Notes finden sich im Anwenderhandbuch, das als PDF-Dokument auf der Downloadseite von Virtualbox.org verlinkt ist. Hier findet sich auch eine Programmieranleitung. Die Virtualisierungssoftware Virtualbox ist sowohl als Open-Source-Version unter der GPLv2 als auch als kommerzielle Version von Oracle erhältlich (Oracle VM Virtualbox). Besitzer an den Urheberrechten des Quellcodes war ursprünglich das Stuttgarter Software-Haus Innotek, das im Februar 2008 von Sun Microsystems gekauft wurde. Da Sun heute Oracle gehört, liegen die Rechte nun bei Oracle: Das ist auch die Voraussetzung für die duale Lizenzierung. [Diese Meldung stammt von Linux-Magazin Online]

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