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Egal, um welchen Dienst es sich dreht, den Benutzern geht es immer zu langsam. Der Schwerpunkt des ADMIN-Magazins 05/2011 verrät, mit welchen Tools man ... (mehr)

OpenNMS-Konferenz sucht Referenten

Die OpenNMS User Conference Europe (OUCE), die am 10. und 11. Mai 2012 zum vierten Mal in Fulda stattfinden wird, sucht noch Vortragende. Die Referate sollten die verschiedenen Facetten des freien Netzwerk-Management-Tools beleuchten und dem Erfahrungsaustausch dienen. Als Hauptreferenten stehen bereits Tarus Balog, CEO der OpenNMS Group, Inc. sowie David Hustace, President der OpenNMS Group, Inc., fest.

Die Konferenz gliedert sich in einen Best Practice Day am ersten Tag mit der Zielgruppe Geschäftsführer mit IT-Verantwortung, IT-Leiter und Administratoren sowie dem bereits bewährten Bar-Camp am folgenden Tag, das speziell für Anwender und Administratoren konzipiert ist.

Der Call for Papers bezieht sich auf beide Tage, wobei am ersten Tag 45-minütige Vorträge mit anschließender viertelstündiger Diskussion erwartet werden, wogegen die Wortmeldungen während des Bar-Camps fünf bis zehn Minuten umfassen und in einer gemeinsamen Diskussion münden sollten. Vorschläge lassen sich unter der Adresse [http://www.opennms-conference.info] einreichen.

Erstmals veranstaltet der Konferenzausrichter NETHINKS GmbH gemeinsam mit der OpenNMS Group direkt vor der OUCE eine zweitägige, separat buchbare OpenNMS-Schulung, gegliedert in eine Basic Session sowie eine Advanced Session. Der erste Schulungstag richtet sich an Anwender, Administratoren und interessierte IT-Leiter, die erste praktische Erfahrungen im Umgang mit OpenNMS sammeln möchten. Am zweiten Tag lassen sich erweiterte Kenntnisse erwerben, wenn bereits Erfahrungen im Betrieb von OpenNMS vorhanden sind.

Konsolidierung: Novell zu Zukunftsplänen

Bob Flynn, Präsident und General Manager bei Novell, gibt nach knapp drei Monaten im Amt einen Ausblick auf die künftige Ausrichtung des Unternehmens unter den Fittichen von Attachmate.

Flynn spricht in seinem Blogpost [http://www.novell.com/prblogs/?p=3907] vom verschlankten Produktportfolio und dem auf die Bereiche Collaboration, Dateimanagement, Netzwerk und Endpoint-Management ausgerichteten Fokus. Novell werde dafür seine Entwicklungsmannschaft verstärken, kündigt Flynn an, mit dem Ziel, die Produktzyklen zu beschleunigen. Im vierten Quartal gäbe es dann bereits Neuerungen bei Groupwise, Open Enterprise Server, ZENworks und Vibe.

Um Bestandskunden das Upgrade auf neue Versionen zu erleichtern, sei auch eine Verlängerung und Verbesserung des Supportangebots geplant, damit Kunden besser entscheiden können, wann der geeignete Zeitpunkt für einen Umstieg gekommen ist.

Netware 6.5, Groupwise 7, ZENworks 7 werden in diesem Zusammenhang genannt. Zudem will Novell laut Flynn bestehende Produkte konsolidieren und verschränken und dafür etwa Funktionen von Vibe in Groupwise integrieren.

Die auf Collaboration ausgelegte Vibe-Plattform soll in diesen Planungen die Basis bilden und wiederum Funktionen von Vibe Cloud übernehmen. Der Vibe Cloud Service fällt diesen Umstellungen laut Flynn zum Oper, er soll Ende September eingestellt werden.

Nach der Übernahme durch Attachmate gibt es unter dem Dach der gemeinsamen Holding vier Geschäftseinheiten, die aus Attachmate, NetIQ, Novell und Suse bestehen. Suse fällt dabei das Linux-Enterprise-Portfolio zu.

Bob Flynn setzt auf Konsolidierung und Verschlankung.

Open Cloud Initiative gegründet

Auf der Open Source Convention 2011 in Portland gab die neu gegründete Open Cloud Initiative OCI ihr Debüt. Ziel sei es, ein gesetzliches Framework für offenes Cloud Computing zu erstellen.

Als ersten Ansatz definiert sich die OCI auf ihrer Webseite [http://www.opencloudinitiative.org] als nicht kommerzieller Anwalt des freien Cloud Computings und stellt die Open Cloud Principles als "ein Set von Anforderungen für offene Wolken auf, mit dem die Community von Cloud-Anwendern und -Providern einen Konsens erreichen kann." Ebenfalls mithilfe von Community-Prozessen sollen die Prinzipien dann in Produkten und Diensten Anwendung finden.

Die verwendeten Standards müssen zwingend vier Kriterien erfüllen, die da heißen: offen, detailliert dokumentiert, veröffentlicht und unwiderruflich kostenfrei verwendbar. Trademarks sind nur zulässig, wenn sie der Compliance dienen und nicht diskriminierend eingesetzt sind. Unter den Client-Implementierungen muss mindestens eine einer von der Open Source Initiative (OSI) anerkannten freien Lizenz unterliegen oder als Public Domain veröffentlicht werden. Ferner verlangt das Manifest mehrere, voll funktionsfähige und sorgfältige ("faithful") Implementierungen von Server und Client.

Eine Million Nutzer – Änderungen bei Ubuntu One

Für Ubuntus Cloud-Lösung Ubuntu One kündigen die Entwickler Neuerungen an und feiern einen Meilenstein.

Eine Million Anwender nutzen mittlerweile den Ubuntu-One-Service. Das schreibt das Projekt in einer Mitteilung in seinem Blog. Ob das Canonical etwas Geld in die Taschen spült, bleibt allerdings offen: Der Leser erfährt nicht, ob diese Massen die Gratis- oder Bezahlangebote nutzen.

Im gleichen Zug verbessert das Projekt die Nutzungsbedingungen: Ubuntu One Basic heißt nun Ubuntu One Free. Jedem Nutzer stehen nun kostenlos 5 GByte freier Speicherplatz zur Verfügung anstatt 2 GByte wie bisher. Auch die Bedingungen für das kostenpflichtige Musik-Streaming für iPhones und Androiden haben die Ubuntu-One-Macher angepasst: Für 4 US-Dollar im Monat erhält man 20 GByte Speicherplatz und kann weltweit die eigene Musiksammlung auf das Smartphone streamen. Für drei US-Dollar mehr lässt sich der Speicherplatz jeweils um 20 GByte erweitern.

Nicht zuletzt setzt die Ubuntu-One-Crew deutlich mehr auf externe Anwendungsentwickler: Ein eigenes App Developer Program [https://one.ubuntu.com/developer/] soll Interessierten dabei helfen, ihre Tools an Ubuntu One anzupassen oder neue Apps zu entwickeln. Die entsprechenden APIs findet man im App Developer Program.

Zuwachs bei Open Stack: HP steigt ein

Das ursprünglich von der NASA und dem Hoster Rackspace initiierte Open-Stack-Konsortium ist um ein Schwergewicht der IT-Branche reicher: Hewlett-Packard. Emil Sayegh, Vizepräsident Cloud Services bei HP, vermeldet in seinem Blog die Beteiligung am Open-Source-Cloud-Computing-Projekt.

Auch HP habe erkannt, dass offene und interoperable Infrastrukturen für den Erfolg von Cloud Computing kritisch seien. Open Stack mit seiner schnell wachsenden Community und dem Konsortium, das mittlerweile aus über 90 Firmen oder Behörden und mehr als 1200 Teilnehmern bestünde, sei da der richtige Weg.

HP will eine "aktive Rolle" einnehmen, auch deshalb tummeln sich bereits Mitarbeiter auf Launchpad [https://launchpad.net/openstack] und im IRC Channel. Darüber hinaus wolle man auch die beiden Veranstaltungen Open Stack Design Summit und Open Stack Conference mitfinanzieren.

Open Stack stellt eine freie Cloud-Computing-Umgebung bereit und bringt dazu Dienste fürs Management, die Rechenarbeit und Storage mit. Geht es nach den Initiatoren des Projektes, dann soll Open Stack demnächst der Industriestandard unter den Cloud Computing Plattformen werden.

Gewinner von Open-Source-Förderung stehen fest

Anlässlich der Froscon-Konferenz 2011 in Sankt Augustin wurden die Sieger der diesjährigen Open-Source-Förderungen bekanntgegeben: Die Projekte Kanotix, X2go, Gridcalendar, Coreboot und ReactOS erhalten Server-Hardware im Gesamtwert von 6500 Euro. Mit der Aktion will die Thomas Krenn AG gemeinsam mit dem Linuxhotel und Univention förderungswürdige Open-Source- und Community-Projekte aktiv unterstützen und bekannt machen. Dazu stellt das firmeneigene Wiki die Projekte näher vor.

Die Förderaktion fand dieses Jahr zum zweiten Mal statt, die Preise wurden wieder von der Thomas Krenn AG gestiftet. Peter Ganten (Univention / Open Source Business Alliance), Ingo Wichmann (Linuxhotel), Jacqueline Rahemipour (Referentin für Freie Projekte LinuxTag e.V.) und Werner Fischer (Technology Specialist bei Thomas Krenn) bildeten die Jury. Weitere Informationen zur Open-Source-Förderung sind unter [http://www.thomas-krenn.com/de/wiki/Thomas_Krenn_Open_Source_Förderung_2011] zu finden.

Red-Hat-Chef zur Linux-Zukunft

Red Hats CEO Jim Whitehurst, der auf der kommenden LinuxCon Nordamerika die Keynote am Eröffnungstag halten wird, äußerte sich jetzt in einem Gespräch mit der Linux Foundation zur Zukunft des freien Betriebssystems.

Auf die Frage, wo er Linux an seinem 20.Geburtstag sehe, sagte Whitehurst: "Linux ist ganz klar das Betriebssystem des Web 2.0 und der Cloud. Praktisch jede neue Applikation und jedes neue Start-up im Web entwickelt einen Linux-Stack. Linux wandelte sich von einer brauchbaren Alternative zu traditionellen Betriebssystemen zum Standard. Darauf sollten wir alle sehr stolz sein."

Weiter ging Whitehurst darauf ein, wie sich die Erwartungen der Kunden verändert haben. "Das ist eine schwere Frage", sagte er. "Während Linux wuchs und reifte, haben sich die Anwendererwartungen stärker auseinanderentwickelt. Da gibt es einerseits die technisch orientierten Kunden, die ganz spezielle Anforderungen an die Skalierbarkeit, Zuverlässigkeit und/oder Sicherheit haben. Und andererseits ist da die breite Masse von Kunden, denen es hauptsächlich darauf ankommt, dass alles gut funktioniert. Sie wollen, dass ihre bevorzugten Anwendungen für Linux zertifiziert werden und dass Partner Linux-Dienstleistungen anbieten."

Was ist die bedeutendste Herausforderung für Linux, wurde Whitehurst weiter gefragt, und was ist nötig, um ihr zu begegnen? "Ich glaube, heute wird jeder mit mir darin übereinstimmen, dass Linux eine brauchbare Alternative zu anderen Betriebssystemen ist. Diese Schlacht ist gewonnen. In den nächsten Jahren muss es darum gehen, diese Akzeptanz in konkrete Einsatzfälle umzumünzen."

Konferenz "Powering the Cloud" in Frankfurt

Am 2. und 3. November 2011 finden im Kongresszentrum Frankfurt/Main unter dem Motto "Powering the Cloud" die drei Konferenzen SNW Europe, Datacenter Technologies und Virtualization World statt. Nach der Vorstellung der Veranstalter reflektiert der Leitspruch den aktuellen Trend zum Cloud Computing, das als natürliche Weiterentwicklung von Virtualisierungstechnologie in Form von serviceorientierten Architekturen beinahe jedes Unternehmen erfasst, unabhängig von dessen Größe und Art.

Zu den Themen der diesjährigen Konferenzen gehören Datenspeicherung, Datenverwaltung, Datenschutz und Datensicherheit für die Cloud, Virtualisierung von Desktop, Server, Speicher und Netzwerken, konvergierende Netzwerke von Datenzentren sowie ergänzende Architekturen und Technologie.

Die Themen werden in 130 Vorträgen präsentiert und in Tutorien und Training Labs vertieft. Mehr Informationen zu der Veranstaltung finden sich unter der Adresse [http://www.poweringthecloud.com].

Microsoft und Suse verlängern Zusammenarbeit

Microsoft und der Linux-Distributor Suse verlängern ihre Zusammenarbeit um weitere vier Jahre. Microsoft verpflichtet sich im Rahmen der bis 2016 datierten Kooperation, 100 Million US-Dollar in neue Suse Linux Enterprise Zertifikate für Kunden zu investieren, die Linux Support von Suse erhalten. In den vergangenen fünf Jahren sollen weltweit bereits 725 Kunden aus allen Branchen von der Zusammenarbeit der beiden Unternehmen profitiert haben. Ziel ist es dabei, vor allem die Interoperabilität zu verbessern und Support für beide Welten aus einer Hand anbieten zu können. Auch mit Blick auf Cloud-Angebote sind die plattformübergreifenden Dienstleistungen besonders interessant.

"Unsere Zusammenarbeit mit Suse hilft unseren Kunden, nicht nur heute erfolgreich zu sein", sagt Sandy Gupta, General Manager der Open Solutions Group bei Microsoft. "sie legt auch ein solides Fundament für die Zukunft. Dank unseres fortgesetzten Engagements auf der technischen Seite, der außerordentlichen Supportangebote von Suse und unserer Zusicherungen im Gegenzug sind wir sicher, unseren Kunden, die gemischte Umgebungen betreiben, auch in Zukunft – und in der Cloud – zentrale Werte weitergeben zu können."

Sieht Linux als Betriebssystem des Web 2.0: Red-Hat-CEO Jim Whitehurst.
Lukratives Areal für den Suse-Gecko: Microsofts Campus in Redmond.

© © Microsoft

Lisog + Live = Open Source Business Alliance

Der Linux-Unternehmerverband Live und der Open-Source-Verein Lisog tun sich zusammen. Die Mitglieder haben nun dem seit Längerem geplanten Vorhaben zugestimmt.

Auf ihren Mitgliederversammlungen Ende Juli 2011 haben die Linux Solutions Group e.V. (Lisog) und Live Linux-Verband e.V. beschlossen, beide Vereine zu verschmelzen, heißt es in der gemeinsamen Mitteilung.

Schon Ende 2010 hatten sich die Vorstandsvertreter der beiden Unternehmervereinigungen auf eine gemeinsame Absichtserklärung verständigt. Äußeres Zeichen dafür war im November die Erweiterung des Lisog-Vorstandes durch die Vorstände des Linux-Verbandes, Elmar Geese, Peter Ganten und Rico Barth.Der neue gemeinsame Name lautet Open Source Business Alliance e.V. (OSBA). Der 1997 gegründete Linux-Verband bringt 103 Mitglieder mit, die seit 2005 bestehende Linux Solutions Group 124.

Die Kooperation bedurfte einiger Vorarbeiten, weil es doppelte Mitgliedschaften gibt und auch das Vereinsrecht bei einer Fusion beachtet sein will. Unterschiedliche Interessen und Finanzierungsfragen taten ein Übriges.

Gemeinsames Ziel ist es, den Einsatz von Linux- und auf Open-Source basierender Software in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen zu fördern sowie Open-Source-Anbieter zu vertreten. Mit der Fusion hofft man auf eine stärkere Position bei der Interessenvertretung gegenüber Politik und Verwaltung.

Bis zur ersten Mitgliederversammlung der OSBA soll ein aus den gewählten Vorständen von Live und Lisog bestehendes Gremium die Leitung des neuen Vereins übernehmen. Sitz der Open Source Business Alliance sei Stuttgart, eine Repräsentanz in Berlin sei geplant.

Cent OS 6.0 auch als Live-CD

Der freie Red-Hat-Klon Cent OS ist in Version 6.0 auch als Live-Distribution verfügbar. Damit unterscheidet sich das Community-Linux vom Vorbild Red Hat Enterprise Linux, aus dessen GPL-Quelltext es entsteht. Zum Anfertigen der Live-Medien kommen die Livemedia-Tools des Fedora-Projekts zum Einsatz. Die Pakete entstammen dem regulären Cent OS 6.0, darunter Kernel 2.6.32, Glibc 2.12 und Bash 4.1.

Als Desktop-Umgebung dient Gnome 2.28.0. Die Macher weisen allerdings darauf hin, dass nicht alle üblichen Desktop-Anwendungen auf der Live-CD Platz gefunden haben. Unter anderem sind aber Firefox, Thunderbird, Gimp, Gthumb und Pidgin an Bord.

Weitere Informationen finden sich in den Release Notes [http://wiki.centos.org/Manuals/ReleaseNotes/CentOSLiveCD6.0] und beim Cent-OS-Live-CD-Projekt [https://projects.centos.org/trac/livecd/].

Die Cent-OS-Live-CD eignet sich beispielsweise unter anderem auch zur Festplatteninstallation. ISO-Images für x86 und x86_84 stehen auf den Mirror-Servern [http://www.centos.org/modules/tinycontent/index.php?id=30] des Projekts zum Download bereit.

Red Hat Enterprise Virtualization 3.0 Beta verfügbar

Red Hat hat die Betaversion von Red Hat Enterprise Virtualization (RHEV) 3.0 veröffentlicht. Der Red Hat Enterprise Virtualization Manager ist in der neuen Version eine Java-Anwendung, die auf der JBoss Enterprise Application Platform läuft. RHEV unterstützt bis zu 128 logische CPUs, 2 TByte Speicher für Hosts sowie bis zu 64 virtuelle CPUs und 2 TByte Speicher in Gastsystemen. Anwender können über ein Webportal virtuelle Maschinen einrichten, Templates definieren und ihre eigene Umgebung administrieren. Über eine REST-Webservice-Schnittstelle lassen sich alle Aspekte der Virtualisierungslösung in eigenen Programmen und Skripts konfigurieren und steuern.

Zum Einsatz in sehr großen Installationen bietet Red Hat Enterprise Virtualization neue, mehrstufige Administrationsfunktionen. Eine standardmäßig integrierte Reporting Engine erlaubt die Analyse der Nutzung von Applikationen und der Auslastung virtueller Maschinen. Schließlich profitieren auch Anwender von Desktop-Virtualisierung von der neuen RHEV-Version durch WAN- und Performance-Optimierungen von SPICE, einschließlich dynamischer Kompression und einem automatischen Tuning der Desktop-Darstellungen. Mehr Informationen zu Red Hat Enterprise Virtualization finden sich unter [http://www.red-hat.com/rhev].

Programm für 1. Deutsche Python-Konferenz steht

Vom 4. bis 9. Oktober 2011 findet im Leipziger Kubus die 1. Deutsche Python-Konferenz (PyCon DE 2011) statt. Nun haben die Organisatoren das Programm fertiggestellt.

Den Auftakt gibt am 4. Oktober das kostenlose Python-Barcamp. Gleichzeitig finden die kostenpflichtigen Tutorials statt, in denen die Dozenten ihr Know-how zu Django, Zope, Plone und weiteren Themen vermitteln. Auch ein Einsteiger-Tutorial für Python-Neulinge ist dabei.

Das Kernstück bilden die Vorträge vom 5. bis 7. Oktober. Sie bieten eine Themenmischung für Anfänger und Fortgeschrittene. Unter anderem geht es um das Framework Web2py, Python und Postgresql, Kryptografie mit der Skriptsprache und das Paketieren von Anwendungen. Zope und Plone sind mit mehreren Referaten vertreten, außerdem geht es um Django 3000, das Mischwesen Cython, XML, IPv6-Socketprogrammierung und die Suchmaschine PyLucene.

Anschließend stehen der 8. und 9. Oktober für Entwickler-Sprints zur Verfügung, zu denen eine Anmeldung erwünscht, ein Ticket aber nicht erforderlich ist.

Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie Ticket-Preise finden sich auf der Homepage der Python-Konferenz [http://de.pycon.org/2011/home/].

IT-Arbeitsmarkt wächst

Software- und IT-Services werden in diesem Jahr – wie schon im vergangenen – einen Jobzuwachs von 4,4 Prozent generieren. Allein in diesem Segment wird es dann hierzulande über 600 000 Arbeitsplätze geben, wie der Branchenverband BITKOM jetzt vorrechnet. Mehr als die Hälfte der Hightech-Firmen wollen in diesem Jahr neue Mitabeiter einstellen, in der gesamten ITK-Branche wird eine Zunahme um mehr als 10 000 auf 858 000 Stellen prognostiziert. Gleichzeitig sind nach einer BITKOM-Untersuchung 29 000 Stellen für Informatiker in der deutschen Wirtschaft unbesetzt. Diese Zahl liegt weit über den bei der Bundesanstalt für Arbeit gemeldeten offenen Stellen, weil viele Personalchefs Informatiker eher über Stellenbörsen oder Headhunter zu rekrutieren versuchen. Entsprechend sehen fast 60 Prozent der Unternehmen den Fachkräftemangel als Wachstumshemmnis an. Innerhalb der Branche zeigt sich ein uneinheitliches Bild: So verzeichnen Telekommunikation und Hardware-Produktion leichte Rückgänge beim Stellenangebot, wogegen Softwarehäuser und IT-Dienstleister überdurchschnittlich zulegten. Alles in allem, so BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf, baue die Branche ihre Position als zweitgrößter industrieller Arbeitgeber kurz hinter dem Maschinenbau weiter aus.

Oracle reserviert Ksplice für seine Kunden

Nach dem Kauf der Firma Ksplice schließt Oracle seine Konkurrenten von der Nutzung der Technologie aus. Oracle hat den Abschluss des Kaufs der Firma Ksplice bekanntgegeben, die die gleichnamige Technologie entwickelt, die das Einspielen von Bugfixes in den Linux-Kernel ohne Reboot erlaubt. In Zukunft will Oracle den Ksplice-Service im Rahmen seines Premier-Support-Programms anbieten. Explizit weist Oracle in seinem Brief an die Kunden darauf hin, dass der Ksplice-Dienst nur Anwendern des eigenen Unbreakable Enterprise Kernel zur Verfügung steht. Der Support von Red Hat Enterprise Linux und Suse Enterprise Linux sei nicht geplant.

In einer Präsentation (PDF) [http://www.oracle.com/us/corporate/Acquisitions/ksplice/general-presentation-430138.pdf] stellt Oracle die eigene Linux-Variante (die im Wesentlichen auf Red Hat Enterprise Linux basiert) dem Produkt von Red Hat gegenüber und hebt hierbei die Verfügbarkeit von "Zero Downtime Updates with Ksplice" als Vorteil heraus. Im Forum der IT-News-Site Slashdot wurden Rufe nach einem Ksplice-Fork, beispielsweise durch Red Hat, laut.

Oracles Vergleich des hauseigenen Linux (links) mit dem von Red Hat (rechts) fällt recht einseitig aus.

Samba 3.6.0 unterstützt SMB-2-Protokoll

Über SMB 2 sollten alle Features nutzbar sein, laut den Entwicklern sind lediglich Modifikationen der Nutzer-Quotas mit den Windows Quota Management Tools nicht möglich. SMB 2, seit Windows Vista im Einsatz, ist allerdings nicht die Default-Einstellung und muss aktiviert werden.

Samba 3.6.0 bringt zudem mehr Sicherheit in den Standardeinstellungen, einen stark überarbeiteten Druckbereich, vereinfachtes ID-Mapping und ein neues Modul für die Traffic-Analyse.

Die Release Notes listen Details und Änderungen auf. Die Quellen gibt es auf dem Download-Server des Samba-Projekts [http://download.samba.org/samba/ftp/stable].

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