Duell der Datenbanken: In einem Shootout messen sich MySQL und PostgreSQL. Der Schwerpunkt vom ADMIN 06/2011 überprüft, wer schneller ist und gibt einen ... (mehr)

Fazit

Die in diesem Artikel vorgegebenen Hilfestellungen decken erfahrungsgemäß 95 Prozent der alltäglichen Probleme ab, die bei der Cluster-Arbeit auftreten. Wer ein nicht beschriebenes Problem hat, findet sowohl im DRBD User's Guide wie auch in Andrew Beekhofs Cluster-Handbuch Cluster From Scratch [3] diverse Hilfestellungen und Erläuterungen. Und sollte eine Ressource einmal gar nicht starten wollen, gibt es noch einen alten, aber sehr hilfreichen Trick: Alle Fehlermeldungen, die Pacemaker von seinen Resource Agents serviert bekommt, gibt er mit dem Präfix »ERROR« in die festgelegte Logdatei aus (meist entweder das Syslog oder »/var/log/ha-log« . Der Befehl »grep ERROR Logdatei« fördert meistens sehr nützliche Informationen zutage und gibt eine Vorstellung davon, wo das Problem liegt (Abbildung 7).

Abbildung 7: grep ERROR

Infos

  1. Martin Gerhard Loschwitz, Admin-Magazin 04/2011, Seite 68: "Der Cluster-Leitstand"
  2. DRBD User's Guide: http://www.drbd.org/users-guide/
  3. Cluster from Scratch: http://www.clusterlabs.org/doc/en-US/Pacemaker/1.1/html/Clusters_from_Scratch/

Der Autor

Martin Gerhard Loschwitz arbeitet als Principal Consultant bei hastexo. Er beschäftigt sich dort intensiv mit Hochverfügbarkeitslösungen und pflegt in seiner Freizeit den Linux-Cluster-Stack für Debian GNU/Linux.

comments powered by Disqus
Mehr zum Thema

Mit Pacemaker Dienste hochverfügbar betreiben

Hochverfügbarkeit ist ein kritischer Faktor im Betrieb von IT-Infrastrukturen. Wichtige Dienste und Daten müssen in vielen Fällen unterbrechungsfrei zur Verfügung stehen oder sollen im Falle eines Defekts vor Datenverlust gefeit sein. Ist eine Applikation nicht implizit redundant, hilft der freie Cluster-Manager Pacemaker dabei, sie ausfallsicher zu betreiben. Die Einrichtung und Konfiguration sowie den Betrieb für MariaDB erklärt dieser Artikel.

Artikel der Woche

Eigene Registry für Docker-Images

Wer selber Docker-Images herstellt, braucht auch eine eigene Registry. Diese gibt es ebenfalls als Docker-Image, aber nur mit eingeschränkter Funktionalität. Mit einem Auth-Server wird daraus ein brauchbares Repository für Images. (mehr)
Einmal pro Woche aktuelle News, kostenlose Artikel und nützliche ADMIN-Tipps.
Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin einverstanden.

Konfigurationsmanagement

Ich konfiguriere meine Server

  • von Hand
  • mit eigenen Skripts
  • mit Puppet
  • mit Ansible
  • mit Saltstack
  • mit Chef
  • mit CFengine
  • mit dem Nix-System
  • mit Containern
  • mit anderer Konfigurationsmanagement-Software

Ausgabe /2021